Amazon fba Remissionen

Wieso FBA Seller einen Partner brauchen, um Amazon Remissionen zu verarbeiten

FBA – also Fulfillment by Amazon – ist ein weit verbreiteter Trend.

Mehr als 40.000 deutsche Händler und Einzelunternehmer sind hierfür bereits angemeldet. Kein Wunder, denn einerseits erhalten gerade auch eigene Produkte viel Sichtbarkeit über Amazon. Und andererseits liegen alle Waren im Lager des Internet-Giganten. Das birgt gleich zwei Vorteile: Erstens entfällt bei kleinen Unternehmen das Warenlager. Und zweitens profitieren die Kunden von den im Amazon-Prime-Programm wegfallenden sowie ab gewissen Mindestbestellsummen ausgesetzten Versandkosten.

Eine Win-Win-Situation also? Leider nur auf den ersten Blick, was wir in unserem heutigen Blogbeitrag genauer durchleuchten wollen.

Wieso das FBA Programm für volle Keller bei den Händlern sorgt

Gibt es mit der Ware keinerlei Probleme und ist der Kunde zufrieden, so bleibt es bei der Win-Win-Situation.

In der Praxis kommt allerdings ein wichtiger Punkt dazu, der nicht wenigen Händlern Kopfzerbrechen bereitet, bzw. bei manch anderem gar die Existenz bedroht. Die Rede ist von Retouren und Remissionen.

Laut der Website retourenforschung.de der Universität Bamberg werden pro Jahr 286 Millionen Rücksendungen alleine in Deutschland beauftragt.[1]

Eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Denn üblicherweise läuft es für FBA Händler so ab: Der Kunde schickt seine Ware an Amazon zurück. Amazon selbst hat aber keine Lust, sich mit den Retouren für Fremdwaren auseinanderzusetzen und bietet deshalb nur zwei Möglichkeiten an.

Erstens: Amazon bietet an, die Remission kostenpflichtig zu vernichten. Nicht nur kostet das den Händler zusätzliches Geld, sondern es ist gut möglich, dass hierbei völlig intakte Waren, die einfach nur dem Geschmack des Kunden nicht entsprochen haben, ungeprüft entsorgt werden.

Zweitens: Amazon schickt dem Händler die Retoure zu, der diese anschließend prüft, ggf. für den Verkauf wiederaufbereitet und erneut ans Amazon-Lager übersendet, oder eben selbst entsorgt.

Selbstverständlich ist Option zwei die klar bessere.

Wer sich an dieser Stelle aber vergegenwärtigt, von welch enormer Anzahl an Retouren pro Tag ausgegangen werden muss, der versteht schnell, weshalb diese Vorgehensweise für volle Keller bei den Händlern sorgt, die aus allen Nähten platzen.

FBA Vorteile werden durch Retouren-Politik abgeschwächt!

Zur Wiederholung: Der große Vorteil für Händler, die auf Amazon FBA zurückzugreifen, besteht darin, dass kein eigenes Warenlager benötigt wird, da alles über die Amazon-Logistik funktioniert.

Da Amazon seine Partner bei Retouren aber weitestgehend im Regen stehen lässt und nur die kostenpflichtige Entsorgung oder Weiterleitung anbietet, wird genau dieser Vorteil gänzlich abgeschwächt.

So könnte der Händler, der seine Ware im ersten Schritt nach Amazon schickt, ja auch gleich an den Kunden versenden, wenn ohnehin wieder alle Waren bei ihm landen, die reklamiert werden.

Ist das also ein Plädoyer contra Amazon FBA?

Nein, mitnichten!

Grundsätzlich ist das Programm des Online-Riesen Amazon gerade für kleine Händler eine runde Sache. Schließlich macht es schon einen Unterschied, ob der Händler nach einem Fertigungsprozess mehrere hundert Exemplare seiner Ware ins Logistikzentrum von Amazon schickt und sich somit das eigene Warenlager spart, oder ob jedes Exemplar einzeln verpackt und an Kunden geschickt werden muss.

Ganz zu schweigen davon, dass Amazon Produkte von FBA-Händlern deutlich besser im Online-Shop rankt und sichtbarer platziert, wodurch ohnehin mehr Bestellungen getätigt werden und der Umsatz steigt.

Wie also kann ein Händler das Problem mit den Retouren lösen?

An dieser Stelle kommt eine dritte Partei ins Spiel.

Beispielsweise ein Fulfillment-Anbieter, der einerseits über die entsprechende Lagerfläche verfügt und der andererseits das Know-How und die Manpower für Entgegennahme, Bewertung der Remission, Neuaufbereitung und Labelung der Produkte sowie erneute Rücksendung gen Amazon mitbringt.

Denn: Amazon ist es egal, ob die Retoure an Sie – den Händler – weitergeleitet wird oder beispielsweise an uns – den Verarbeiter der Amazon Remissionen von FBA Sellern.

Wir nehmen die Sendung von Amazon entgegen und lagern die Produkte je nach vereinbarter Laufzeit ein. Was als A-Ware deklariert wieder in den Verkauf gehen kann, labeln wir mit Barcodes des Händlers neu (z.B. FNSKU). Was kaputt ist, schicken wir auf Wunsch dem Händler zu oder geben es in eine vereinbarte Reparatur. Und was irreparabel ist, entsorgen wir. Am Ende brauchen wir nur die Versandlabels, die Amazon den FBA-Händlern zur Verfügung stellt, um die erneute Rücksendung ins Amazon-Warenlager zu avisieren.

Ebenso können wir B-Ware einlagern. Der Händler kann den Artikel als B-Ware verkaufen und wir erledigen den Versand.

Das bedeutet keine vollen Keller mehr bei FBA-Händlern – und vor allem auch keinen Stress mehr wegen zu vieler Retouren auf einmal. Last, but not least, bezahlen Sie bei uns pro Remission, bzw. pro Artikel, die eingelagert wird, sodass die Kosten für diesen Service zu 100% transparent und überschaubar bleiben.

easyfulfillment – Ihre optimale Ergänzung zu FBA für Verarbeitung von Remissionen

In unserem heutigen Blogbeitrag haben wir Ihnen gezeigt, an welcher Stelle das FBA-Programm für Händler kritisch werden kann. Wer auf die damit verbundenen Vorteile nicht verzichten möchte, braucht also einen ergänzenden Service.

Mit easyfulfillment haben Sie einen starken Partner an Ihrer Seite! Denn easyfulfillment überstützt Händler – egal, welcher Größe – bei der Entgegennahme, Verarbeitung, Lagerung, Labelung und Rücksendung sämtlicher Remissionen zu Amazon.

Transparenz und Zuverlässigkeit werden bei uns großgeschrieben, was sich darin widerspiegelt, dass Sie pro Remission / Artikel bezahlen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

[1] Quelle: http://www.retourenforschung.de/definition_statistiken-retouren-deutschland.html

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