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Backorder Logistik, einfach Probleme bewältigen

Wie Sie mit Backorder Logistik Lieferrückstände bewältigen

Backorder Logistik ist gerade für Start-ups und KMUs ein sehr wichtiges Feld. Dabei versteht man unter der Backorder, dass ein Artikel gerade nicht verfügbar ist.

Ein klassischer Lieferrückstand. Und wenn dieser dazu führt, dass der Kunde auf eine andere Webseite geht und sich den Artikel dort besorgt, dann kann das für kleine Shops schnell an die Existenz gehen. Umgekehrt sind zu volle Lager bei zu geringen Bestellungen aber ein mindestens genauso großes Problem.

Genau hier schafft Backorder Logistik Abhilfe. Was es damit auf sich hat und wie Sie damit Lieferrückstände bewältigen, erklären wir Ihnen in unserem heutigen Blogbeitrag.

Lieferrückstand – was nun? Oder: wieso Sie Backorder Logistik nutzen sollten

Wenn ein Lieferrückstand auftritt, dann gibt es nur eine wichtige Frage. Wie geht der Shopbetreiber damit um?

Grundsätzlich gibt es hier drei Möglichkeiten:

(1) Der Artikel kann derzeit gar nicht bestellt werden. Ggf. wird der Kunde darüber informiert, wann er in etwa wieder verfügbar sein wird.
(2) Der Kunde kann den Artikel bestellen und bekommt seine Bestellung zugeschickt, sobald alles komplett ist.
(3) Der Kunde kann den Artikel bestellen und erhält zunächst den lieferbaren Teil seiner Bestellung zugesendet, ehe der derzeit nicht auf Lager befindliche Artikel nachgereicht wird.

Sind wir mal ganz ehrlich. Option (1) ist keine Option. Es sei denn, Sie müssen damit rechnen, dass der Artikel überhaupt nicht mehr lieferbar sein wird.

Wer also am Markt konkurrenzfähig sein möchte, der muss eine der beiden Optionen (2) oder (3) anbieten. Oder besser noch als Wahlmöglichkeit für den Kunden alle beide. Kurzum: auf Backorder Logistik setzen.

Denn was ist die Alternative? Jeden Artikel in solchen Dimensionen vorrätig zu haben, dass immer alles lieferbar ist? Wohl kaum. Und das würde nicht nur immense finanzielle Vorleistungen erfordern und monatliche Lagerungskosten verschlingen, sondern auch dazu führen, dass man auf dem einen oder anderen Ladenhüter zu viel sitzen bleibt.

Backorder Logistik: Das ist die typischen Schritte

Im Endeffekt ist es selbsterklärend. Sie erhalten eine Bestellung. Darin enthalten sind ein oder mehrere Artikel, die nicht lieferbar sind. Sie bearbeiten also schon mal das, was Sie können, und geben separat bei Ihrem Lieferanten eine Bestellung für die fehlenden Artikel aus. Nach Eintreffen der fehlenden Artikel komplettieren Sie die Bestellung des Kunden.

Kompliziert kann es natürlich werden, wenn Sie pro Tag mehrere hundert Bestellungen durchführen. Aber unter uns gesprochen: Wer sich vor Aufträgen nicht mehr zu retten weiß, für den sollte es über kurz oder lang auch möglich sein, sich ein Lager aufzubauen und somit nach und nach eine bessere Verfügbarkeit gewährleisten zu können.

Damit es aber erst einmal so weit kommen kann, ist Backorder Logistik ein probates Mittel, um konstant verkaufen zu können, auch wenn es bei manchen Artikeln für den Kunden nun einmal zu gesonderten Wartezeiten kommt. Wer dabei von Anfang an schon innerhalb des Shopsystems mit offenen Karten spielt, der wird im Sinne der Kundenzufriedenheit auch nichts befürchten müssen.

Backorder als Chance für Start-ups, die noch ganz am Anfang stehen

Gerade bei Start-ups lässt es sich oft beobachten, wie das frisch eingeweihte Lager aus allen Nähten quillt, ehe man überhaupt das Renommee erlangt hat, dass dementsprechende Bestellungen eintrudeln. Unnötig, da doch gerade hier Backorder Logistik eine besonders große Chance darstellt.

Die These dahinter lautet, dass ein Kunde dazu bereit ist, ein paar Tage extra (und um viel mehr handelt es sich mit funktionierendem Backorder Logistik System ja nicht) zu warten. Vorausgesetzt, das Produkt ist interessant genug.

Sie müssen kein glühender Apple-Fan sein, damit Ihnen bekannt sein dürfte, welchen Ansturm es Jahr für Jahr auf das neuste iPhone und iPad gibt. Und hier warten die Kunden, die es zuerst in den Händen halten wollen, bekanntermaßen weit mehr als bloß ein paar Tage. Ein Shop, der das Objekt der Begierde also nicht per Backorder Logistik anbietet, kann prinzipiell gleich dichtmachen.

So ist ein Backorder Logistik System in etwa vergleichbar mit dem „Book on demand“. Sobald ein Kunde dieses bestellt, geht es erst in den Print und verursacht dem Autor oder Verlag erstmals Kosten, die aber durch die Bestellung auch umgehend wieder gedeckt werden.

Und genau das ist für junge Unternehmen eine hervorragende Chance, um in den schwierigen ersten Jahren Fuß zu fassen.

Fazit

In unserem heutigen Blogbeitrag haben wir uns mit dem Thema „Backorder Logistik“ intensiv auseinandergesetzt und Ihnen gezeigt, weshalb es viele Nachteile bringt, wenn man nicht darauf setzt.

Gewiss dürfte es etwas kompliziert sein, wenn Sie einen Shop für Büroartikel betreiben und keine Basic-Artikel wie Druckerpapier oder Vergleichbares lieferbar haben. Wer allerdings etwas innovativere Produkte führt, der kann problemlos auch 1-3 Tage zusätzliche Lieferzeit angeben, um hierfür ein Backorder System aufzubauen. Ob es sich dabei nun um handgeschnitzte Statuen aus Indien oder asiatische Vorhänge handelt – die Information, dass Lieferzeiten schwanken können, reicht hier in der Regel vollkommen aus. Und dagegen, Ihre Verkaufsrenner in einer gewissen Stückzahl immer vorrätig zu haben, spricht ja schließlich auch nichts.

Nutzen Sie bereits Backorder Logistik? Wenn ja, wie hat es sich für Sie bewährt? Wenn nein, warum nicht?

Hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar unter diesem Beitrag! Gerne beraten wir Sie auch ganz unverbindlich darüber, wie Sie Backorder Logistik bequem auslagern können. Kontaktieren Sie uns hierzu doch http://easyfulfillment.de/kontakt/anfrage/über dieses Kontaktformular.

 

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