Was ist Konsolidierung und was hat das mit Fulfillment zu tun?

Lager Konsolidierung
1. Prozessebene der Logistik
1.1 Prozess Lager und Kommissionierung

Der Prozess beginnt mit dem Transport der Waren zum Lager- und Kommissionierbereich.
Außerdem umfasst der Prozess die Einlagerung, Lagerung, Warenentnahme und Entsorgung.

1.2. Prozess Konsolidierung und Verpackung

Der Prozess beginnt mit dem Transport zur Konsolidierungs- und Verpackungsstation. Die Waren werden zu einer Einheit an einer Verpackungsstation zusammengeführt. Diese Konsolidierung erfolgt während des Transportes unmittelbar in den Puffern der Verpackungsstationen. Außerdem identifiziert der Lagerist  die Waren, verpackt diese versandbereit und etikettiert die Waren anschließend.

2. Aufgabenebene der Logistik
2.1 Lager und Kommissionierung

Die Lieferanten und Kunden determinieren die Anforderungen an diese Tätigkeiten. Auf der Eingangsseite ist dies die Art der Einlagereinheit und auf der Ausgangsseite die Art der Entnahmeeinheit, das heißt in welcher Einheit die Waren im Lager- und Kommissionierbereich eingelagert bzw. entnommen werden.
Die universell einsetzbare Palette als Ladungsträger in der Logistik vereinheitlicht den Materialfluss. Der Anwender kann zwischen Einweg- und Mehrwegpaletten, Pool- und Tauschsystemen und unterschiedlichen Werkstoffen (Holz und Kunststoff) wählen.
Großladungsträger (GLT) sich Standardladungsträger für den Wareneingang. Diese Ladungsträger benötigen wegen ihres Volumens und Gewichts Handhabungsgeräte (Hubwagen, Gabelstapler) oder eine automatische Entladeeinrichtung, um eine Bearbeitung zu ermöglichen. Ein kompletter GLT wrd eingelagert oder ohne Veränderung der Struktur entnommen.
Kleinladungsträger (KLT) bzw. Packeinheiten können ohne Handhabungsgeräte entladen werden. Zu den Kleinladungsträgern, die innerhalb eines Distributionszentrums standardisierte Tätigkeiten verursachen, gehören beispielsweise Behälter, Boxen und Kartons.
Eine Packeinheit bezeichnet eine Menge an Waren eines Typs, die in einer Verpackung zusammengefasst sind, aber nicht die kleinste Entnahmemenge bzw. Verkaufseinheit darstellt (zum Beispiel Zehnerpackung Zündkerzen). Im Gegensatz zur Packeinheit können sich in einem Paket im Wareneingang mehrere Typen von Waren befinden. Im Prozess Lagern und Kommissionieren wird somit ein kompletter Kleinladungsträger/Packeinheit ohne Veränderung der Struktur entnommen.
Beim Artikel als kleinste Einlagerungsart handelt es sich um ein einzelnes Stück einer Ware (zum Beispiel eine Zündkerze) oder die kleinste Entnahmemenge bzw. Verkaufseinheit (zum Beispiel eine Zweierpackung Zündkerzen).
Bei der Klassifizierung der Aufgaben ist zu berücksichtigen, dass einige Kombinationen ausgeschlossen werden. Beispielsweise ist es nicht möglich, in einem Lager- und Kommissionierbereich einzelne Artikel einzulagern und einen kompletten Großladungsträger zu entnehmen.

2.2 Konsolidierung und Verpackung

Die Anforderungen der Kunden determinieren die Aufgaben des Prozesses Konsolidieren und Verpacken. Die Bereitstelleinheit wird durch die Menge bestimmt, die die Kunden des Distributionszentrums erhalten können. Sie stellt die Einheit dar, die dem Prozess des Konsolidierens und Verpackens für die Bearbeitung zur Verfügung gestellt wird. Dazu werden Großladungsträger, Kleinladungsträger/Packeinheit und Artikel unterschieden.
Diese Unterteilung erfolgt für die Verpackungseinheit, die durch die gesamte Bestellmenge festgelegt wird.
Durch die Kombination von Bereitstellungseinheit und Verpackungsenheit werden die Aufgaben des Prozesses Konsolidieren und Verpacken gebildet.
Alle Kombinationen, bei denen die Verpackungseinheit kleiner als die Bereitstellungseinheit ist, sind nicht möglich, da im Prozess Konsolidieren und Verpacken Bereitstellungseinheiten zusammengeführt werden. So ist es beispielsweise nicht möglich, einen Kleinladungsträger zusammenzuführen, sodass ein Artikel entsteht.

Fulfillment in der Logistik – Kommissionieren gehört dazu

Immer mehr deutsche Bürger kaufen im Internet ein. Der Anteil der Onlinekäufe am Volumen des gesamten Einzelhandels betrug im Jahr 2016 mehr als 12 Prozent (Quelle. Statista.com Your text to link…). Auch im B2B-Bereich wachsen die Umsätze, die im Internet generiert werden. Handelsunternehmen – egal, ob sie traditionell direkt mit dem Käufer im Ladengeschäft interagieren oder ihre Ware im Internet präsentieren, sind Profis in der Kundenakquise, im Marketing und im Vertrieb. Das Zusammenstellen von Lieferungen, das Verpacken und der Versand gehört in der Regel nicht zu ihren Kernkompetenzen. Erfolgreiche Onlinehändler übergeben diese Aufgaben daher an einen externen Partner – je nach ihren Ansprüchen. Fulfillment gewinnt im schnellen Geschäft des Internethandels immer mehr an Bedeutung, effizientes kommissionieren der Pakete gehört dazu.

Unterschiedliche Anforderungen an den Dienstleister

Spezialisierte Logistikunternehmen bewiesen sich in den letzten Jahren als hervorragend geeignete Dienstleister für den Versandhandel, schließlich kennen sie sich mit Warenlagerung, Kommissionierung und Versand bestens aus. Ihre Erfahrungen mit Just-in-Time-Lieferungen sowie der Zusammenstellung von Artikeln stammen aus der Zusammenarbeit mit Industriekonzernen und Großhandelsketten mit hohen Anforderungen an Effizienz und Zuverlässigkeit. Doch der Onlinehandel stellt spezielle Aufgaben an die Logistiker:

  1. Die Lieferungen der Onlinehändler an ihre Kunden sind in der Regel bedeutend kleiner als an Großkunden. Damit sinkt die Zahl der Artikel je Package, die Menge der Aufträge steigt.
  2. Für die Kommissionierung – also die Zusammenstellung einzelner Artikel zu einer Lieferungen nutzen gewerbliche Kunden oft standardisierte Picklisten, da die Zubehörteile für bestimmte Produkte immer gleich sind. Im sehr individuellen Versandhandel ist ein sehr flexibles Kommissionieren gefragt. Schließlich ist die Onlinebestellung des Käufers Grundlage für die Auslieferung.
  3. Eine ansprechende Präsentation der Artikel gehört zum guten Ton im Einzelhandel. So gewinnt im Internetgeschäft auch das Konfektionieren an Bedeutung, mit der sich Produkte veredeln lassen. Verkaufsfördernd werden zu bestimmten Themen Bundles zusammenstellt, zum Beispiel als Sonderangebot oder Geschenkaktion. Viele Händler lassen Sets machen zum Weihnachtsfest, zum Valentinstag oder auch zu Events wie der Fußball-Weltmeisterschaft.

In den letzten Jahren geht der Trend im E-Commerce zum Fulfillment. Das bedeutet, dass der dienstleistende Logistiker die gesamte Kette der Auftragsabwicklung übernimmt. Er lagert die Produkte, bietet das Konfektionieren von Bundles an, übernimmt die Kommissionierung der Pakete und deren Versand. Auch die Überwachung der Bezahlung sowie die Bearbeitung von Rücksendungen können zu seinen Aufgaben zählen. Fulfillment umfasst außerdem die Betreuung des Warenwirtschaftssystems sowie die Pflege des Online-Shops.

Kommissionieren und Versenden durch einen Dienstleister bringt viele Vorteile

Mit der Auslagerung der genannten Prozesse kann sich der Händler im Internetgeschäft darauf konzentrieren, was er am besten kann: Kunden werben und Waren oder Dienstleistungen verkaufen. Kreativität, Menschenkenntnis und Überzeugungskraft zeichnen gute Verkäufer aus – mit ihrem Engagement und ihren Ideen sorgen sie für Umsatz. Damit sie sich darauf konzentrieren können, übernimmt der Dienstleister den administrativen Teil des Geschäfts. Dafür gibt es gute Gründe:

  • Der Onlinehändler behält seine schlanke Struktur. Lager- und Personalkosten entfallen, um Verpackungsmaterial muss er sich nicht kümmern. Die je nach Vertrag anfallenden Ausgaben für den Dienstleister sind planbar und orientieren sich am Umsatz.
  • Computergestützte Auftragsabwicklung und Automatisierungen in der Logistik gewähren ein effizientes Kommissionieren, Etikettieren und Versenden. Das sichert kürzeste Lieferzeiten und minimiert die Anzahl von fehlerhaften Sendungen.
  • Logistiker verfügen über ausgefeilte Warenwirtschaftssysteme, die stets für einen ausreichenden Lagerbestand, für korrekte Inventurwerte und pünktliche Lieferungen sorgen.
  • Die in der Branche bereits übliche Sendungsverfolgung und das mögliche Tracking des Pakets wird Teil des eigenen Kundenservices.

Onlinehandler, gerade wenn sie ihr Geschäft beginnen, sollten ihren Auftrag an den Logistiker exakt auf ihren Bedarf abstimmen. Gerade kurz nach dem Start möchten die meisten Existenzgründer so viel wie möglich selbst erledigen. Doch gerade die administrativen Aufgaben kosten viel Zeit und Nerven. Es lohnt sich, frühzeitig über ein Outsourcing dieser Tätigkeiten nachzudenken.

E-Commerce-Fulfillment-Service

Wenige Schritte zum Erfolg auf Ebay!

Wie schaffe ich es mit wenigen Handgriffen auf Ebay erfolgreich zu sein?

Handel auf Ebay

Die Webseite Ebay ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern eine erfolgreiche Plattform für das Kaufen und Verkaufen von Produkten. Es spielt jedoch keine Rolle, ob die Ware neu ist oder bereits gebraucht wurde. In beiden Fällen besteht eine Möglichkeit, die Artikel online anzubieten.

Was macht Ebay so beliebt?

Ebay ist so populär, weil alle Schnäppchenjäger mit ein wenig Glück Produkte zu besonders attraktiven Preisen bekommen können. Die Freude über ein günstig erstandenes Smartphone, über ein schon lange gewünschtes Kuscheltier oder preiswerte Textilien, ist ein großer Anreiz, online über die Plattform einzukaufen oder Produkte zu ersteigern. Und auch antike Dinge wie Möbel, Vasen oder Geschirr gibt es online.

Wie funktioniert der Ebay-Handel?

Ebay Deutschland bietet allen Kunden zwei Möglichkeiten. Die erste ist, als Händler Artikel zu verkaufen, die zweite besteht darin, als Kunde auf Schnäppchenjagd zu gehen. In beiden Fällen ist selbstverständlich eine Registrierung mit einem „Nickname“ und einem Passwort notwendig. Danach kann es gleich losgehen.

Ob gewerblich oder privat, beim Verkauf von gebrauchten oder neuen Artikeln, hängt vieles von der Beschreibung ab. Besonders wichtig sind Fotos, die dem potentiellen Kunden ein Bild der Ware vermitteln. Nicht weniger relevant ist eine möglichst genaue Beschreibung. Diese sollte Informationen über:

  • Zustand der Ware (neu oder gebraucht)
  • Verwendbarkeit und Zweck
  • Größe und Farbe
  • Marke (falls vorhanden)
  • Alter
  • eventuelles Zubehör
  • eventuelle Garantie oder Gewährleistung (bei Elektronik und Technik)

enthalten. Je genauer die Beschreibung, je größer die Chance eines erfolgreichen Verkaufs.

Auch der Preis ist ein wichtiger Faktor. Beginnen Sie die Auktion mit einem möglichst kleinen Anfangspreis. Dies erhöht den Reiz bei Schnäppchenjägern und macht es wahrscheinlicher, den von Ihnen gewünschten Betrag zu erhalten. Ein zu hoher Startpreis wirkt auf den Kunden eher abschreckend. Bei Festpreisen und Sofortkäufen ist es ratsam, den Kunden einen eigenen Preisvorschlag machen zu lassen. So haben Sie Verhandlungsspielraum und erhöhen die Möglichkeit, Ihren Artikel erfolgreich zu verkaufen. Denken Sie auch daran, dass bei Ebay-Handel auch eine kleine Provision auf jeden Verkauf über die Seite entfällt.

Ob privat oder als gewerblicher Verkäufer, die Plattform ist für alle offen, die sich für Online-Handel interessieren. Als gewerblicher Verkäufer, können Sie sogar einen eigenen Ebay-Shop anlegen und dort Ihre Artikel anbieten.

Versandkosten und Verkauf

Auch die Gebühr für den Versand eines Artikels spielt eine Rolle. Falls möglich, sollten Sie einen kostenfreien Versand anbieten oder eine besonders günstige Versandkostenpauschale wählen. Ein Versandetikett können Sie bei einem Online-Verkauf auch direkt über die Verkaufsplattform ausdrucken. Da Sie auf der Plattform auch von anderen für Ihre Käufe und Verkäufe bewertet werden können, sollten Sie die verkauften Artikel möglichst schnell versenden. Dies erhöht die Chance auf eine positive Bewertung. Wenn Sie mehrere Zahlmöglichkeiten anbieten, fördert dies ebenfalls den Kauf-Anreiz. Besonders sicher ist jedoch Paypal. So sind Käufer und Verkäufer geschützt, sollte etwas einmal nicht in Ordnung sein. Zahlung per Überweisung ist ebenfalls möglich. Bedenken Sie jedoch, dass Sie als Käufer oder Verkäufer nicht so abgesichert sind, wie bei einer Transaktion, die mit Hilfe von Paypal abgewickelt wurde.

Bewertungen

Das Online-Portal lebt auch von den Bewertungen der Kunden und Verkäufer. Die Vergabe von Sternen für Versand, Kommunikation und Produktqualität gibt potentiellen Kunden Auskunft über die Verlässlichkeit des Verkäufers. Anders herum, kann der Verkäufer auch den Kunden bewerten. Die Zahlungsmoral, beziehungsweise die schnelle Überweisung bei einem Kauf, spielen hier auch eine große Rolle,weil dies auf das Image blicken lässt.

 

Mit diesen Tipps sollte einem erfolgreichen Ebay-Handel nichts mehr im Wege stehen.

Glossar zum Thema Fulfillment

Erfolgreich im E-Commerce: Glossar zu Fragen des Fulfillments

Viele Onlinehändler beginnen als Kleinunternehmer, die sich vom Einkauf bis zum Ausliefern um alle anfallenden Aktivitäten selbst kümmern. Doch sobald die Sache ins Laufen kommt, kann ein Einzelner das komplette Aufgabenspektrum nicht mehr bewältigen. Stichwort: Fulfillment

Spätestens jetzt lohnt es sich, über die Zusammenarbeit mit Dienstleistern nachzudenken, die sich ums Shipping Fulfillment, um Retouren und die Logistik kümmern. Was genau versteht man aber unter Fulfillment und welche weiteren Begriffe und Dienstleistungen sollten Sie kennen, wenn Sie im E-Commerce erfolgreich Fuß fassen wollen? Unser Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe.

Mehr als erfüllend: Fulfillment im E-Commerce

Fulfillment heißt ins Deutsche übersetzt „Erfüllung“. Der Begriff fasst alle Aktivitäten zusammen, die erforderlich sind, damit eine Ware vertragsgemäß ausgeliefert wird. Fullfillment-Aufgaben setzen also nicht erst als Erfüllung nach Abschluss eines Kaufvertrags ein; schon die Schaffung von Bedingungen für die Erfüllbarkeit von Verträgen – beispielsweise durch Lagerung und Kommissionierung – gehört dazu.

Im E-Commerce sind dies

• die Bereitstellung und der Vertrieb von Waren;
• die Annahme und Bearbeitung von Bestellungen;
• die Wahl der Distributions- und Versandwege;
• die Kommissionierung und Konfektionierung von Waren;
• das Retourenmanagement und die Verpackung bzw. die Entsorgung von Verpackungsmaterialien.

Fulfillment-Aufgaben übernimmt im E-Commerce zumeist ein externer Dienstleister.
Kann, muss aber nichts mit Schiffen zu tun haben: Shipping Fulfillment
Eine dieser Aufgaben ist das Shipping Fulfillment, also der Warenversand. Der Begriff wird häufig als „Schiffsversand“ missverstanden. Shipping bedeutet jedoch übersetzt „Versendung“ und der Begriff bezeichnet die komplette Versandabwicklung, zu der auch die Kommissionierung von Aufträgen, das Konfektionieren und schließlich die Verpackung und der Transport gehören.
Damit ein externer Dienstleister diese Aufgaben allesamt übernehmen kann, muss er mindestens Zugriff auf die Lagerhaltung eines Unternehmens haben. Alternativ ist die Lagerhaltung Teil des gesamten Outsourcings.

Präventives und reaktives Retourenmanagement

Da die Widerrufs- und Rückgaberechte im E-Commerce besonders kundenfreundlich sind, kommt dem Rücknahmemanagement hier große Bedeutung zu. Retouren sind Rücksendungen bestellter Waren, von deren Kauf der Kunde aus unterschiedlichen Gründen zurücktritt.

Hierfür sind Möglichkeiten des Rückversands mit geklärten Bedingungen bereitgestellt. Außerdem müssen das Einhalten der Fristen sowie die Unversehrtheit der Waren und die Rückerstattung des Verkaufspreises geprüft und durchgeführt werden. Schließlich müssen die Retouren wieder in das gesamte Warenwirtschaftssystem eingeführt werden.

Neben der reinen Logistik und Rechtserfüllung gehört zudem das Vermeiden von Rückgaben zum Retourenmanagement. Darunter lassen sich alle präventiven Maßnahmen verstehen, die den Bestellprozess so optimieren, dass möglichst wenig Rückgaben erfolgen. Man unterscheidet dementsprechend ein rein reaktives von einem präventiven Rücknahmenmanagement.

Kommissionieren – Kombination macht den Unterschied

Kommissionieren: Effizienz in Auswahl und Zusammenstellung

Werden Waren aus einem Sortiment entnommen und auftragsgemäß für das Versenden zusammengestellt, spricht man vom Kommissionieren. Die Kommissionierung erfolgt im Lager, in der Produktion oder auch im Ladengeschäft, sofern E-Commerce und stationärer Handel miteinander kombiniert sind.

Je nach Größe des Lagers oder Art der Lagerwirtschaft kommen beim Kommissionieren verschiedene Methoden zum Einsatz. So kann die Entnahme per Hand, per Flurfahrzeug und mit maschineller Unterstützung oder vollautomatisch erfolgen. Umfangreiche Bestellungen können von einem Kommissionierer bearbeitet oder aber auf verschiedene Picker verteilt werden, die die einzelnen Bestandteile zusammentragen. Die Wahl der Methode und Verfahren ist abhängig von der Effizienz und den damit entstehenden Kosten.

Gut gemessen ist halb gewonnen -Konfektionierung:

Viele Waren werden in Größe und Zahl oder nach weiteren Kriterien an die Bestellung angepasst . Diesen Vorgang bezeichnet man als Konfektionieren. Eine Konfektionierung ist beispielsweise erforderlich, wenn Zuschnitte von Rohmaterial angefordert werden. Aber auch bei Kleinteilen, bei elektronischem Zubehör, bei Deko-Materialien, Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten ist das Konfektionieren vor dem Verschicken üblich.

Der Konfektionär kümmert sich in erster Linie um das Zählen, Messen, Wiegen oder Abfüllen bestellter Waren. Doch erschöpft sich das Konfektionieren nicht darin. Auch das Etikettieren, die Auswahl geeigneter Verpacken, das Umfüllen und Zusammenstellen und schließlich die Freigabe für die Auslieferung bzw. die Übernahme der Logistik sind typische Aufgaben, die beim Konfektionieren anfallen.

Sortiment erweitern, Risiken verringern:
Dropshipping

Beim Dropshipping, auch als Streckenverkauf bekannt, tritt ein Onlineshop als Zwischenhändler auf. Der Händler hält selbst keine Waren vorrätig oder ergänzt ein vorhandenes Sortiment um Angebote, die nicht von ihm selbst vertrieben werden. Geht eine Bestellung ein, leitet der Shopbetreiber diese an den Hersteller oder an einen Großhändler weiter, der den Direktversand an den Kunden vornimmt. Die Bezahlung durch den Kunden erfolgt über den Onlineshop, bei dem die Ware bestellt wurde; dessen Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen Einkaufspreis plus Versandkostenpauschale und Verkaufspreis.

Dropshipping hat den Vorteil, dass dem Onlineshop keine Kosten für Lagerhaltung und Personal entstehen. Ein Nachteil liegt darin, dass der Händler selbst keinen Einfluss auf Versanddauer und -Art hat. Auch muss er Retouren aus eigener Kasse finanzieren. Das System kann daher nur mit ausgewählten und besonders zuverlässigen Geschäftspartner funktionieren.

Warenverteilung und Warentransport organisieren:
Distribution

Der Begriff Distribution (Verteilung) bezeichnet im E-Commerce sowohl die Vertriebskanäle als auch die Transportwege, über die eine Ware zum Kunden geliefert wird. Die Waren-Distribution erfolgt zwischen Hersteller und Handel sowie zwischen Handel und Endkunden.

Als Vertriebswege oder Distributionskanäle kommt beispielsweise der Verkauf in Ladengeschäften oder Fabrikhallen, auf Märkten oder Messen, in der Gastronomie, in Onlineshops oder über Call-Center infrage.
Einige Hersteller vertreiben ihre Waren nur an ausgewählte Distributoren, Franchisenehmer oder an Unternehmen, die bestimmte Qualitätsmerkmale erfüllen. Manche bieten zusätzlich den Direktvertrieb an, also den Verkauf ohne Zwischenhändler „ab Werk“. Andere nutzen mehrere Distributionskanäle.

Neben der Wahl der Distributionskanäle, die für ein Produkt geeignet sind, ist zudem die Wahl von Verpackung und Versandart eine wesentliche Aufgabe der Distribution. Dabei spielen Versandgebühren, Päckchen und Preise sowie Warensendungen eine erhebliche Rolle.

Versandkosten

Versandkosten machen einen erheblichen Teil der Ausgaben im E-Commerce aus und müssen daher sorgfältig kalkuliert werden. Zu den anfallenden Kosten gehören nämlich nicht allein die Gebühren für Porto und Verpackung einer Ware. Auch

  • das Vorbereiten für den Versand,
  • das Verpacken und Aufgeben,
  • die Gebühren für eine Versandversicherung die Rückläufe und Neuzuordnungen müssen in die Kalkulation eingehen. Ein gut florierender Onlineshop wird hierfür in der Regel Personal einstellen oder aber die Versandabteilung outsourcen, sodass diese Kosten ebenfalls zu berücksichtigen sind. Bei der Berechnung von Versandkosten ist außerdem darauf zu achten, ob Umsatzsteuer in Rechnung gestellt wird.

Bei Päckchen Preise vergleichen
Werden für Päckchen Preise angegeben, erfolgt deren Berechnung abhängig von den Konditionen der Transportunternehmen oder Paketdienste. Mögliche Varianten sind eine Berechnung nach

• Umfang (Gurtlänge),
•Gewicht und Umfang ;
• Umfang bis zu einem festgelegten Maximalgewicht.

Außerdem wirken sich weitere Faktoren auf die Preise aus, beispielsweise

• versicherter oder unversicherter Versand,
• Versand ins Ausland oder Inselversand,
• Expressversand,
• gewünschte Abholung durch den Paketdienst.

Viele Paketdienstleister bieten für Geschäftskunden Sondertarife an.

Besonderheiten beim Warenversand beachten

Der Begriff Warenversand bezeichnet zum einen alle Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Versand-Vorbereitung, mit dem Verpacken und Transportieren stehen. Zum anderen wird damit eine besonders günstige Versandart beschrieben, die zu nutzen sich immer dann anbietet, wenn Waren von geringem Wert, die eine bestimmte Größe und ein festgelegtes Gewicht nicht überschreiten, verschickt werden. Da Warensendungen nicht versichert sind, empfiehlt es sich, großes Augenmerk auf eine einwandfreie und sichere Verpackung zu legen.

Außerdem gelten folgende Sonderregelungen für preisgünstige Warensendungen, die der Postbote übergibt. Zum einen darf die Post es zu Prüfzwecken öffnen. In der Regel werden sie daher an einer Seite mit Musterbeutelklammern verschlossen. Zum anderen dürfen Warensendungen keine persönlichen Notizen enthalten, allenfalls eine Rechnung (ohne persönliche Anrede), eine Gebrauchsanweisung oder nicht personalisierte Werbeprospekte sind erlaubt. Die Laufzeit kann bei Warensendungen höher sein als bei Paketen oder Briefen, da diese nachrangig behandelt werden.

E-Commerce-Fulfillment-Service

Dropshipping – Eine Alternative im E-Commerce?

Dropshipping wächst, und bietet viele Chancen und Möglichkeiten.

Das Internet hat an vielen Stellen sehr viel verändert. Heute ist es relativ einfach sich mit einer Handelsplattform selbstständig zu machen. Über eine solche Plattform werden zum Beispiel Möbel, Hüllen für Handys, Küchenartikel, Werkzeuge und vieles mehr verkauft. Täglich gibt es neue Angebote, Versender und Online-Shops. Bei so vielen Angeboten könnte man meinen, dass es landauf und landab eine riesige Lagerhalle nach der anderen geben müsste. Doch dem ist nicht so, auch wenn in und um vielen Ballungsgebieten herum Güterverkehrszentren entstehen und stetig wachsen. Was hat es mit diesen Logistikzentren auf sich, und welches Handelsmodell,wie beispielsweise Dropshipping, ist bei uns seit Jahren auf dem Vormarsch?

Mehr und mehr Gründer, Online-Händler und zukünftige Internetunternehmer suchen nach Möglichkeiten, um sich vom konventionellen Handel zu emanzipieren und neue Wege zu gehen. Doch will man etwas online verkaufen, dann braucht man auch Lagerplatz – und Lagerplatz kostet Geld. Deshalb etabliert sich seit einigen Jahren das Handelsmodell Dropshipping. Doch diese Methode ist nicht neu, sondern kommt aus dem Bereich der Logistik. Dort wird dieses Geschäftsmodell schon lange angeboten, und als Streckengeschäft bezeichnet. Hierbei werden Waren bei einem Großhändler gelagert. Geht eine Bestellung ein, dann wird die Ware direkt vom Großhändler zum Kunden geliefert. Diese Form der verteilten Lieferungen gibt es schon lange, zum Beispiel für Massenwaren, Möbel, Lebensmittel oder Baumaterialien. Gerade schwere oder sperrige Güter können so landesweit einfach verkauft und ausgeliefert werden.

Durch die zunehmende Digitalisierung wächst die Verbreitung des Dropshippings mehr und mehr. Praktisch in allen Ecken der unterschiedlichsten Handelsbereiche finden wir das Prinzip. Die Liste der gehandelten und verschickten Waren reicht von A wie Angelzubehör bis Z für Waren aus dem Zoohandel für den Haus- und Kleintierbedarf.

Warum ist das Prinzip Dropshipping so attraktiv für den Onlinehandel?

Das Prinzip Dropshipping hat durch den zunehmenden Onlinehandel mehr an Bedeutung gewonnen. Für viele Gründer, die auf Handel und Versand von Gütern setzen wollen, ist dieses Prinzip nahezu ideal. Der Wirtschaftsprofessor Günter Faltin hat in seinem Buch „Kopf schlägt Kapital“ das Prinzip der flachen Hierarchien, des Outsourcings und des Distanzhandels auf eine einfache Formel gebracht. Finde eine Lösung, die mindestens doppelt so gut ist, wie bestehende Lösungen und im Gegenzug nur die Hälfte des üblichen Preises kosten. Zu diesem Prinzip gehört es unter anderem auch, Lieferketten flach und so direkt wie möglich zu gestalten. Ziel hierbei ist es, die eigenen Lagerkapazitäten auf ein Minimum zu begrenzen – oder ganz darauf zu verzichten, und Waren möglichst direkt und schnell zu verkaufen.

Um dieses Prinzip selbst zu erforschen und zu testen hat Günter Faltin Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre die Teekampagne ins Leben gerufen. Hier wird der sehr beliebte Darjeeling-Tee am Ursprungsort in 1 A-Qualität eingekauft, nach Deutschland verschifft, in 1-Kilo-Pakete verpackt und direkt an Kunden ausgeliefert, die schon bestellt haben. Letztlich wird hier die Ware an einen Großhändler geliefert. Dieser hat sich dann um das Umpacken und Versenden an den Endkunden gekümmert. Im Büro der Teekampagne musste man nur noch die Schecks einreichen und das Geld zählen. Das gesamte Geschäft lief über Anzeigen und klassische Werbung, Bestellungen wurden angenommen, die Ware beschafft und dann wiederum direkt an Kunden ausgeliefert. Damals war das für Waren des täglichen Lebens etwas vollkommen Neues, heute ist es im digitalen Handel alltäglich.

Ein anderes Beispiel aus der heutigen Zeit ist der Hersteller von Hüllen für Smartphones und Tablets KAVAJ. Dieses Unternehmen ist praktisch ein rein virtuelles Unternehmen, denn die Angestellten sitzen deutschlandweit verteilt, die Lieferungen kommen aus Asien und Amazon liefert zumeist direkt aus. Zwei Beispiele, die konsequent auf das Dropshipping-Prinzip setzen, und der zunehmende Onlinehandel treibt dieses Prinzip weiter an.

Das Dropshipping-Prinzip als Handelsmodell mit Wachstumspotenzial

Eines ist dabei sonnenklar. Das Dropshipping-Prinzip funktioniert nur deshalb so gut, weil der Onlinehandel stetig wächst und kontinuierlich an Bedeutung gewinnt. Kern dieses Handelsmodell ist es, dass der Kunde eben nicht in ein Geschäft geht, dort die Ware kauft und dann mit nach Hause nimmt. Vielmehr besuchen Kunden eine Website bzw. einen Onlineshop, schauen sich um, packen die gewünschten Waren in einen virtuellen Einkaufskorb, gehen zur Kasse und schließen die Bestellung ab. Die bestellten Waren kommen dann per Post bzw. Lieferdienst. Woher die einzelnen Waren kommen, wo der Firmensitz ist und das Nichtvorhandensein von realen Geschäftsräumen ist somit irrelevant.

Der Distanzhandel hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland erstmalig mehr als 40 Milliarden Euro im Onlinehandel umgesetzt. Für Händler und Zulieferer (Suppliers) bedeutet das, dass das Dropshipping-Prinzip als Handelsmodell Zukunft hat. Hier sprechen die Suchanfragen bei Google eine deutliche Sprache. 2006 tauchten bei Google in deutschen Suchanfragen der Begriff zum ersten Mal auf. Seitdem haben die Suchanfragen, natürlich mit kleinen Schwankungen, zugenommen. Im Januar 2017 wurde ein Allzeithoch erreicht.

Betrachtet man bei den Trendergebnissen eine regionale Verteilung, dann zeigen die Zahlen, dass Hamburg, Sachsen, Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen weit vorne liegen. Bringt man diese Zahlen mit dem KFW-Gründungsmonitor zusammen, dann erkennt man hier, dass in diesen Regionen viele Gründungen zu finden sind. Gerade Berlin und Hamburg liegen bei den Gründungen vor Hessen und Bremen. Danach folgen Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen.

Welche Vorteile sprechen für das Dropshipping-Prinzip?

Für den traditionellen Handel ist dieses Prinzip eine willkommene Ergänzung, um den eigenen Handel deutschlandweit, europa- oder sogar weltweit auszudehnen.Doch welche Vorteile bietet das Dropshipping-Prinzip, wenn man nicht auf ein eigenes Angebot setzt, sondern, gewissermaßen über Bande spielt, und ein bestehendes Verkaufssortiment unter eigener Flagge präsentiert und verkauft?

Die Schritte des Dropshippings

1. Will man sich selbständig machen und als Dropshipper ein eigenes Unternehmen gründen, dann braucht man hier sehr viel weniger Startkapital, als bei einem üblichen Business oder im klassischen Online-Handel, denn man verkauft selbst keine eigenen Waren und hat kein eigenes Verkaufssortiment, das vorfinanziert werden muss.

2. Außerdem gibt es kein Warenrisiko. Handelt man hingegen komplett selbstständig, dann kann es passieren, dass man auf einem gewissen Warenbestand sitzenbleibt. Oder diese Waren kann man nur mit einem deutlichen Abschlag verkaufen . Als Dropshipper braucht man das entsprechende Produkt nur aus seinem Portofolie zu entfernen … fertig, das war es dann auch schon.

3. Der dritte Vorteil ist, wie schon zuvor beschrieben, dass man kein eigenes Lager braucht. Logistik und Versand lagert man ebenfalls aus. Mit anderen Worten, als Dropshipper konzentriert man sich einzig und alleine auf den Kunden, die Promotion, um den Shop bekanntzumachen und um das Verkaufen.

Natürlich darf man an dieser Stelle nicht vergessen, dass es sich am Ende noch immer um ein Business handelt, um das man sich kümmern muss. Auch wenn in Bezug auf Produktion, Beschaffung und Logistik viele Details von alleine laufen, bzw.  entsprechende Profis übernehmen, lernt man, alle Elemente richtig zu kombinieren, so dass am Ende alles passt.

Warum ist Dropshipping nun so relevant?

Dropshipping ist sehr viel mehr, als einfach nur ein Trend. Vielmehr handelt es sich, wie schon im ersten Teil und in den Beispielen beschrieben, um eine konsequente Erweiterung und Ergänzung bestehender Handels-, Produktions- und Logistikprinzipien. Mehr noch, heute ist es einfacher denn je, sich mit wenig Kapital im Handelsbereich selbstständig zu machen. Es ist heute leicht, um nebenberuflich, vielleicht sogar von zu Hause aus, in die Selbstständigkeit zu starten. Man braucht eine gute Idee, um entweder die eigenen Produkte zu verkaufen (siehe Beispiele Teekampagne oder KAVAJ). Oder man profitiert von einem bestehenden Großhandels- und Logistikpartner, und setzt nur seinen eigenen Online-Shop auf. Das bedeutet aber auch, dass man die Tätigkeit als Unternehmer wahrnehmen muss. Man arbeitet viel AM eigenen Unternehmen , und weniger IM eigenen Unternehmen. Das IM Unternehmen arbeiten übernehmen, zumindest teilweise, die entsprechenden Dropshipping-Partner.

E-Commerce-Fulfillment-Service

Fulfillment in der Logistik – Kommissionieren gehört dazu

Immer mehr deutsche Bürger kaufen im Internet ein. Der Anteil der Onlinekäufe am Volumen des gesamten Einzelhandels betrug im Jahr 2016 mehr als 12 Prozent (Quelle. Statista.com Your text to link…). Auch im B2B-Bereich wachsen die Umsätze, die im Internet generiert werden. Handelsunternehmen – egal, ob sie traditionell direkt mit dem Käufer im Ladengeschäft interagieren oder ihre Ware im Internet präsentieren, sind Profis in der Kundenakquise, im Marketing und im Vertrieb. Das Zusammenstellen von Lieferungen, das Verpacken und der Versand gehört in der Regel nicht zu ihren Kernkompetenzen. Erfolgreiche Onlinehändler übergeben diese Aufgaben daher an einen externen Partner – je nach ihren Ansprüchen. Fulfillment gewinnt im schnellen Geschäft des Internethandels immer mehr an Bedeutung, effizientes kommissionieren der Pakete gehört dazu.

Unterschiedliche Anforderungen an den Dienstleister

Spezialisierte Logistikunternehmen bewiesen sich in den letzten Jahren als hervorragend geeignete Dienstleister für den Versandhandel, schließlich kennen sie sich mit Warenlagerung, Kommissionierung und Versand bestens aus. Ihre Erfahrungen mit Just-in-Time-Lieferungen sowie der Zusammenstellung von Artikeln stammen aus der Zusammenarbeit mit Industriekonzernen und Großhandelsketten mit hohen Anforderungen an Effizienz und Zuverlässigkeit. Doch der Onlinehandel stellt spezielle Aufgaben an die Logistiker:

  1. Die Lieferungen der Onlinehändler an ihre Kunden sind in der Regel bedeutend kleiner als an Großkunden. Damit sinkt die Zahl der Artikel je Package, die Menge der Aufträge steigt.
  2. Für die Kommissionierung – also die Zusammenstellung einzelner Artikel zu einer Lieferungen nutzen gewerbliche Kunden oft standardisierte Picklisten, da die Zubehörteile für bestimmte Produkte immer gleich sind. Im sehr individuellen Versandhandel ist ein sehr flexibles Kommissionieren gefragt. Schließlich ist die Onlinebestellung des Käufers Grundlage für die Auslieferung.
  3. Eine ansprechende Präsentation der Artikel gehört zum guten Ton im Einzelhandel. So gewinnt im Internetgeschäft auch das Konfektionieren an Bedeutung, mit der sich Produkte veredeln lassen. Verkaufsfördernd werden zu bestimmten Themen Bundles zusammenstellt, zum Beispiel als Sonderangebot oder Geschenkaktion. Viele Händler lassen Sets machen zum Weihnachtsfest, zum Valentinstag oder auch zu Events wie der Fußball-Weltmeisterschaft.

In den letzten Jahren geht der Trend im E-Commerce zum Fulfillment. Das bedeutet, dass der dienstleistende Logistiker die gesamte Kette der Auftragsabwicklung übernimmt. Er lagert die Produkte, bietet das Konfektionieren von Bundles an, übernimmt die Kommissionierung der Pakete und deren Versand. Auch die Überwachung der Bezahlung sowie die Bearbeitung von Rücksendungen können zu seinen Aufgaben zählen. Fulfillment umfasst außerdem die Betreuung des Warenwirtschaftssystems sowie die Pflege des Online-Shops.

Kommissionieren und Versenden durch einen Dienstleister bringt viele Vorteile

Mit der Auslagerung der genannten Prozesse kann sich der Händler im Internetgeschäft darauf konzentrieren, was er am besten kann: Kunden werben und Waren oder Dienstleistungen verkaufen. Kreativität, Menschenkenntnis und Überzeugungskraft zeichnen gute Verkäufer aus – mit ihrem Engagement und ihren Ideen sorgen sie für Umsatz. Damit sie sich darauf konzentrieren können, übernimmt der Dienstleister den administrativen Teil des Geschäfts. Dafür gibt es gute Gründe:

  • Der Onlinehändler behält seine schlanke Struktur. Lager- und Personalkosten entfallen, um Verpackungsmaterial muss er sich nicht kümmern. Die je nach Vertrag anfallenden Ausgaben für den Dienstleister sind planbar und orientieren sich am Umsatz.
  • Computergestützte Auftragsabwicklung und Automatisierungen in der Logistik gewähren ein effizientes Kommissionieren, Etikettieren und Versenden. Das sichert kürzeste Lieferzeiten und minimiert die Anzahl von fehlerhaften Sendungen.
  • Logistiker verfügen über ausgefeilte Warenwirtschaftssysteme, die stets für einen ausreichenden Lagerbestand, für korrekte Inventurwerte und pünktliche Lieferungen sorgen.
  • Die in der Branche bereits übliche Sendungsverfolgung und das mögliche Tracking des Pakets wird Teil des eigenen Kundenservices.

Onlinehandler, gerade wenn sie ihr Geschäft beginnen, sollten ihren Auftrag an den Logistiker exakt auf ihren Bedarf abstimmen.Kurz nach dem Start möchten die meisten Existenzgründer so viel wie möglich selbst erledigen. Doch insbesondere die administrativen Aufgaben kosten viel Zeit und Nerven. Es lohnt sich, frühzeitig über ein Outsourcing dieser Tätigkeiten nachzudenken.

E-Commerce-Fulfillment-Service

Wieso Fulfillment immer mehr an Bedeutung gewinnt

Was bringt Fulfillment in der Zukunft?

Wer sich ein bisschen mit dem Thema Online Handel und E-Commerce beschäftigt stößt schnell auf den Begriff Fulfillment. Doch was genau steckt dahinter und woher kommt die hohe Relevanz dieser Dienstleistung? In der heutigen Zeit ist es barrierefreier denn je ein eigenes Unternehmen zu gründen. Gewiss ist der Weg in die Selbstständigkeit nicht leicht, jedoch wurden in den vergangenen Jahren viele Hindernisse aus dem Weg geräumt, sodass mit genug Mut und Fleiß der Weg in die Selbstständigkeit geebnet werden kann. Büroräume mit verfügbaren Plätzen sind nahezu überall verfügbar und neben einem Internetzugang ist für den Anfang nur ein Eintrag im Handelsregister notwendig.

Durch die Tatsache, dass immer mehr Unternehmen gegründet werden wird die Grundlage für viele neue Dienstleistungen geschaffen, welche Start Ups besonders in der Anfangsphase unterstützen. Eine dieser Dienstleistungen ist das Fulfillment. Es beschreibt die externe Abwicklung vom Warenversand und des Retouren Managements. Dabei gibt es spezielle Fulfillment Anbieter, die sich auf die Abwicklung von Versandprozesse spezialisiert und fokussiert haben.

Junge Unternehmen und Fulfillment

Dies kommt besonders jungen Unternehmen zugute, da es ihnen in der Anfangsphase oftmals an den richtigen Ressourcen mangelt. Günstige Paketpreise, ausreichend Lagerfläche, die richtige Plattform zur Abwicklung – das alles ist für viele Jungunternehmer und auch unerfahrene Onlineverkäufer eine große Herausforderung. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die entstehenden Kosten die für viele Anfänger in der Branche nicht zu stemmen sind.

Fulfillment und somit die Auslagerung des Versandes ist daher eine kommende Methode zur Bewerkstelligung dieser Herausforderung. Das Outsourcen des Versandes bietet Vorteile in vielerlei Hinsicht. Der Wareneingang und –ausgang sind Bereiche die mit viel Kontrolle und Aufsicht verbunden sind. Schon kleine Fehler können gravierende Auswirkungen haben. Die Auslagerung gibt somit vielen Unternehmen Sicherheit und reduziert Fehlerquellen. Sie haben so zudem die Möglichkeit sich auf andere wichtige Aktivitäten innerhalb des Unternehmens zu konzentrieren. Das Nutzen eines Fulfillment Anbieters schafft mehr Zeit für andere Unternehmensbereiche und fördert letztendlich die Weiterentwicklung des Businesses.

Fulfillmentdienstleistungen und services

Die Nutzung eines Fulfillment Service lässt zudem eine schnelle Wachstumsrate des jeweiligen Unternehmens zu. In der Regel kann der Umfang der Fulfillment Leistung schnell ausgeweitet werden da der jeweilige Anbieter über hohe Kapazitäten verfügt. Kleine oder frisch gegründete Unternehmen mieten sich zu Beginn meist nur kleine Lagerflächen, die den aktuellen Bedarf decken. Doch wächst das Unternehmen und somit das Versandvolumen, sind die Grenzen schnell erreicht. Das kann bei einem Fulfillment Anbieter nicht passieren.

Fulfillmentdienstleistungen sind aufgrund der oben genannten Gründen derzeit sehr gefragt. Sie bieten die perfekte Problemlösung für viele Jungunternehmer oder Einsteiger im online Versandhandel.

E-Commerce-Fulfillment-Service

Fulfillment für junge Unternehmen

Wieso Fulfillment gerade für junge Unternehmen von hoher Relevanz ist

Fulfillment und die damit verbundenen Services und Angebote sind zurzeit in aller Munde. Viele Unternehmen, vor allem junge Unternehmen, nehmen die Dienste von Fulfillment Anbietern in Anspruch um ihren Kunden einen reibungslosen Ablauf sowie guten Service zu garantieren.Ganz besonders für junge Unternehmen die sich gerade erst frisch gegründet haben, ist Fulfillment eine sehr lukrative Methode um von Anfang an eine klare Struktur zu schaffen und den typischen Anfangsfehlern zu entkommen.

Herausforderungen für Start Ups

Start Ups im Versandgeschäft haben meist kaum oder wenig Erfahrung in ihrem Tätigkeitsbereich. Neben den generellen Anforderungen wie Personalmanagement, Entwicklung von Strategien und dem regeln von finanziellen Angelegenheiten stellt die eigene Versandabwicklung einen hohen Kosten- und Zeitfaktor dar.Doch nicht nur für junge Online Shops stellt die Logistik einen hohen Aufwand dar. Der Amazon Marketplace sowie auch eBay werden für viele kleine Händler zu lukrativen Plattformen. Dank des Amazon Seller Centrals ist der online Verkauf einfach wie nie. Doch auch hierbei entstehen bei fehlender Erfahrung und nicht genügend Kapazitäten hohe Kosten.

Die komplexen Prozesse des Eigenversands werden dabei oftmals unterschätzt. Eine große Anzahl an Retouren, hohe Versandkosten und viele versteckte Extrakosten bringen kleine Unternehmen und Händler schnell an ihre Grenzen. Die Inanspruchnahme eines Fulfillment Anbieters löst diese Probleme auf einen Schlag. Neben dem notwendigen Know-how welches Gründern und Händlern in diesem Bereich fehlt, stellt ein solcher Dienstleister alle notwendigen Ressourcen für eine reibungslose Abwicklung bereit.

Die Logistik ist mitunter das Herzstück des Onlineversandes. Nur wenn der Versand optimal und fehlerfrei läuft, funktionieren auch die restlichen Komponenten des Unternehmens und wirken sich positiv auf Kundenzufriedenheit und eine gute Reputation aus. Dieser Sektor des Unternehmens sollte daher viel Aufmerksamkeit erhalten und nicht als Aktivität nebenbei betrachtet werden.

Easyfulfillment.de unterstützt das jeweilige Unternehmen von der Warenanlieferung bis hin zur Abwicklung von Retouren. Wir passen jeden Schritt dem Unternehmen individuell an und finden dank unserer Erfahrung und dem nötigen Fachwissen die beste Lösung!

Was sind Fulfillment Kosten und wie sind solche Kosten definiert?

Was ist Fulfillment?

Fulfillment – Auftragserledigung von A bis Z

Der englische Begriff „fulfillment“ heißt zu Deutsch Ausführung, Erfüllung oder auch Vollziehung. Ganz unabhängig davon welche Definition auch gewählt wird; im geschäftlichen Sprachgebrauch beinhaltet das Fulfillment die Summe aller Aktivitäten rund um eine Auftragsabwicklung. Innerhalb der Wertschöpfungskette vom Hersteller bis zur Lieferung an den Endverbraucher fallen eine Vielfalt und Vielzahl von Arbeitsschritten an. Für deren Abwicklung werden mehrere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen benötigt. Der Onlinehändler selbst ist weitgehend überfordert, wenn es um die Lagerhaltung, um den Versand oder um das Management von Retouren geht.

Er hat eine im wahrsten Sinne des Wortes schlanke Organisations- und Geschäftsstruktur. Ihm genügt bestenfalls ein ausgestattetes Büro mit der dazugehörigen Kommunikationstechnik. Ungeachtet dessen ist er als Vertragspartner für das Fulfillment, das heißt für die Erfüllung beziehungsweise für den Vollzug der Bestellung verantwortlich. Er ist mit allen Rechten und Pflichten der Vertragspartner des Kunden. Ein solcher Onlinehandel ist ohne das Fulfillment als externe, sozusagen eingekaufte Dienstleistung weder denkbar noch machbar. Die damit verbundenen Fulfillment Kosten muss der Händler bei seiner Preiskalkulation mit berücksichtigen.

Fulfillment Anbieter Preise und Fulfillment Kosten variieren nach Leistung und Dienstleister

Inwieweit der Versand- oder der Onlinehändler ein Fulfillment in Anspruch nimmt, steht im direkten Zusammenhang mit seiner Branche sowie zu den gehandelten Waren und Produkten. Im E-Commerce beginnt die Auftragsabwicklung mit der Bestellannahme. Die fällt immer in den Bereich des Onlinehändlers. . Doch schon beim nächsten Arbeitsschritt beginnt das Outsourcing mit dem Fulfillment, oder umgekehrt gesagt das Fulfillment mit den verschiedenen outgesourcten Dienstleistungen. Sie reichen von der Lagerhaltung über das Kommissionieren, das Verpacken und das Frankieren bis hin zum Versenden. Diesen Arbeitsbereich kann der Händler im E-Commerce oftmals nicht selbst leisten. Anders ist die Situation beim Teilbereich Buchhaltung. Die bleibt aus mehrerlei Gründen meistens eine Inhouse-Lösung, kann aber ebenfalls zum Fulfillment gehören. Zu den Arbeitsbereichen, die im Anschluss an den Warenversand anfallen können, gehören Retourenmanagement, Reparaturservice, Entsorgung von Warenrückläufern, eine Ersatzversorgung und, ganz wichtig, die Betreuung von Stamm- sowie von Neukunden. .

Fulfillment im E-Commerce – Onlinehändler konzentriert sich auf Umsatz und Gewinn

Jeder sollte das tun und sich auf das konzentrieren, was er kann und was seine originäre Aufgabe ist. Wenn sich der Onlinehändler an diesen Grundsatz hält, dann iist es mitunter notwendig, das Thema Versand nach außen zu geben. Er beschränkt sich somit auf seine Kernaufgabe. Die ist das Generieren von Aufträgen sowie der Verkauf. So beeinflusst er direkt seinen Umsatz und Gewinn und ist, wie es heißt, vollauf damit beschäftigt. Jegliche anderen Tätigkeiten kosten Zeit und Ressourcen, die ihm bei der Umsatzsteigerung fehlen. Mit dem Fulfillment werden diese Dienstleistungen extern eingekauft.

Jeder Kaufmann ist bestrebt, zu handeln und damit maximale Einnahmen zu erzielen. Manpower nebst Knowhow sind vorhanden, eins wie das andere muss jetzt möglichst geschickt, wie es heißt professionell eingesetzt und genutzt werden. Was nicht direkt zur Umsatzsteigerung beiträgt, ist Ballast. Der wird in notwendig und überflüssig getrennt. Daraus ergibt sich die logische Konsequenz, dass der E-Commerce ohne ein Mindestmaß an notwendigem Fulfillment oftmals gar nicht darstellbar ist. Jetzt geht es darum, den zum eigenen Unternehmen passenden Dienstleister zu finden.

Fulfillment Kosten und Fulfillment Preise pauschal sowie individuell

Jedes Unternehmen muss, auch im E-Commerce, einzeln und individuell betrachtet werden. Das gilt ebenso für die Preisgestaltung. Die gängige Praxis ist eine monatlich pauschale Grundgebühr als Grundlage für die Kooperation zwischen Onlineshop und Fulfillment-Center. Hinzukommen die Kosten für das Fulfillment selbst. Die werden in vielen Fällen für jede einzelne Transaktion berechnet. Die wiederum wird danach kalkuliert, welcher Aufwand und welche Kostenarten ihr zuzuordnen sind. Inklusive einem Retourenmanagement oder einer Entsorgung von Warenrücksendungen ist das Fulfillment naturgemäß kostenaufwändiger als für den reinen Warenversand mit Kommissionieren, Verpacken und Frankieren. Der Versand selbst wird ohnehin von einem Logistikunternehmen durchgeführt. Einfach und ohne jede Schnittstelle ist die Situation, wenn Fulfillment- und Logistikunternehmen identisch sind.

Eine andere Preis- und Kostenvariante ist die Skalierung. Hier wird das Fulfillment durch dauerhafte, regelmäßige Größeneinheiten oder durch bewertbare Relationen skaliert, in dem Sinne durch eine Skala messbar gemacht und vereinheitlicht. Jeder der beiden Berechnungsmodi hat eigene Schwerpunkte und Vorteile. Der Onlinehändler kann für seinen Shop abwägen und sich das günstigere Preismodell aussuchen. Da die Fulfillment-Kosten nicht zu seinen Lasten gehen, gleichzeitig aber den Kunden nur in verträglichem Maße belasten sollten, gilt es recht spitz zu rechnen und zu vergleichen. Insofern beeinflusst das Fulfillment zumindest indirekt den Geschäftserfolg. Die dazugehörigen Kostenarten werden nicht separat ausgewiesen. Sie sind im Produktkaufpreis enthalten, sozusagen eingepreist. Bei seiner internen Kalkulation sollte der Onlinehändler nicht nur die Ausgaben durch das Fulfillment berechnen, sondern auf der anderen Seite auch die freiwerdenden Ressourcen berücksichtigen, die ihm für eine Umsatzsteigerung zur Verfügung stehen. Dass diese Vergleichsrechnung nicht ganz einfach ist, liegt auf der Hand.

Als Resümee lässt sich festhalten,

dass E-Commerce ohne ein Mindestmaß an Fulfillment gar nicht möglich ist. Der Existenzgründer oder Jungunternehmer ist gut beraten, sich schon frühzeitig, das heißt weit vor Einrichtung des Onlineshops, über das Fulfillment im Allgemeinen zu informieren und dann im Konkreten zu entscheiden, wie diese Dienstleistung für ihn aussehen soll und welche Fulfillment Kosten dabei entstehen. Dienstleister für Fulfillment-Lösungen im E-Commerce gibt es ebenso so zahlreich wie vielfältig. Entscheidend ist, dass die Auswahl punktgenau zu dem eigenen Unternehmen passt. Eine gangbare Möglichkeit ist der modulare Aufbau eines Fulfillment-Services; also bei einem Rundum-Dienstleister klein anfangen und den Service ganz bedarfsweise Schritt für Schritt ausbauen. Beide wachsen miteinander; der Onlinehändler mit dem Fulfillment, und dessen Serviceleistung umgekehrt mit dem Onlineshop.

Wie kann Fullfillment bei Retouren behilflich sein?

Retouren geschickt organisieren – so leicht kann es sein

Retouren sind sowohl zeitintensiv als auch teuer. Durch die Rückgabe der Waren entstehen Dir Kosten, welche aus der Abwicklung der Rücknahme, der Kontrolle der Waren und der Erstattung der Rechnungssummen entstehen. Doch die meisten Kunden erwarten ein kostenloses Rückgaberecht, sodass aufgrund des Wettbewerbs ein entsprechendes Angebot vorhanden sein sollte. Aber auch wenn Du lediglich das gesetzliche Widerrufsrecht in Deinen Online-Shop integrierst, bleiben genügend Gründe, weswegen eine Retoure stattfindet. Daher bieten wir Dir ein vollständiges Retourenmanagement, durch welches Du Zeit und Geld sparst.

Die Gründe für eine Retoure

Für Retouren existieren verschiedene Gründe:

– Die Kunden hatten andere Vorstellungen von den Produkten.

– Es wurden zum Vergleich verschiedene Artikel gekauft.

– Die Käufer haben mehrere Kleidungsstücke zur Anprobe bestellt.

– Lieferung des falschen Artikels.

– Fehlerhafte Produkte.

– Der Kunde hat das Produkt einmal verwendet und nun kein Interesse mehr.

– Der Kunde hat den falschen Artikel bestellt.

– Die Käufer haben aus anderen Gründen keinen Bedarf mehr.

Zwar versuchen Unternehmen die Rücklaufquote so gering wie möglich zu halten, allerdings lassen sich die meisten Gründe für Retouren nicht vermeiden. Es gilt nun, das durch die Retouren entstehende „Chaos“ zu minimieren. Mit uns hast Du hierfür genau den richtigen Partner an Deiner Seite.

Die Fakten zu Retouren

Studien zufolge ist rund 40 Prozent aller Käufer bereits bei der Bestellung bewusst, dass sie einen Teil der bestellten Produkte höchstwahrscheinlich nicht behalten werden. Da sich ein Teil dieser Kunden später dennoch für den Kauf entscheidet, liegt die Rücksendequote im Mittel bei 25 Prozent. Vor allem im Bekleidungssektor sind Retouren häufig, da verschiedene Artikel zur Anprobe bestellt werden und zu Hause eine Auswahl zwischen unterschiedlichen Kleidungsstücken stattfindet. Teuer wird es für Dich nicht nur durch die Verwaltung sondern auch durch unbrauchbar gewordene Artikel. Schätzungen zufolge sind 10 Prozent aller Produkte nicht mehr verwendbar. Daher ist es wichtig, die eintreffenden Produkte auf eventuelle Schäden zu überprüfen.

So lässt sich die Anzahl an Retouren reduzieren

Damit Du möglichst wenig Retouren hast, empfiehlt es sich, einige Punkte zu beachten. Zum einen sollten die Produktbeschreibungen detailliert und umfangreich sein. Dadurch wird die Gefahr von Fehlkäufen minimiert. Auch das Angebot an Zahlungsbedingungen beeinflusst die Bereitschaft der Kunden eine Rücksendung zu veranlassen. Rechnungskäufe verleiten dazu, mehr zu bestellen, als man eigentlich behalten möchte. Vorkasse, Sofortüberweisung oder Kreditkarte hingegen führen dazu, dass die Kunden sich die Ware genauer ansehen. Allerdings reduziert sich durch die Einschränkung auch die Anzahl der potentiellen Käufer, weswegen hier eine genaue Abwägung der Vorteile und Nachteile stattfinden muss. Fehlerhafte Lieferungen müssen ebenfalls vermieden werden, da sie ein fast sicherer Garant für eine Retoure sind. Der Versand sollte in jedem Fall schnellstmöglich erfolgen, damit die Kunden zwischenzeitlich keinen anderen Shop aufsuchen. Als Fulfillment-Dienstleister bieten wir Dir umfangreiche Service-Leistungen, welche die Abläufe in Deinem Unternehmen vereinfachen und für eine Kostenersparnis sowie eine hohe Kundenzufriedenheit sorgen.

Die Vorteile eines professionellen Retourenmanagements

Unverhofft eintreffende Ware stört den Betriebsfluss, sodass die Abläufe professionelle Organisation erfordern. Feste Strukturen sorgen für Ordnung und Übersichtlichkeit. Hierbei gilt es, die Produkte schnellstmöglich wieder in den Verkaufskreislauf zu bringen und auf ihren Zustand zu überprüfen. Die Waren müssen den entsprechenden Rechnungen beziehungsweise Käufern zugeordnet werden und eventuell bereits gezahlte Beträge müssen erstattet werden. Bietest Du eine kostenlose Rücksendung an, dann kannst Du den Käufern Rücksendelabel verschicken oder eine andere Lösung in das Retourenmanagement integrieren. Nur durch die Entwicklung von automatischen Prozessen, die professionell organisiert sind, kannst Du Dich auf Dein eigentliches Kerngeschäft konzentrieren und Umsatz generieren. Neukundengewinnung ist wichtig, sodass Retourenhinderlich sind. Ein Fulfillment-Dienstleister ist daher sowohl für Neugründer als auch für erfahrene Unternehmer die richtige Entscheidung.