E-Commerce-Fulfillment-Service

Logistik-Branche und Einzelhandel: Wie online zwei Branchen verschmelzen

Was bedeutet Electronic Commerce?

Der englische Ausdruck E-Commerce ist eine Abkürzung für den Ausdruck electronic Commerce, was im deutschen elektronischer Handel bedeutet. Die Definition des Begriffs ist zwar strittig, klar ist jedoch, dass darunter eine ganze Reihe von Verkaufsangeboten im Internet fällt. Im Gegensatz zum stationären Handel geht es hier per Definition um das Angebot von Waren und Dienstleistungen über Online Plattformen. Neben dem Verkauf zählen allerdings auch andere Angebote zur Rubrik E-Commerce, wie zum Beispiel Online-Banking oder Support-Dienste. Im Wesentlichen zeichnet sich der elektronische Handel jedoch dadurch aus, dass ein Geschäftsverkehr online abgewickelt wird.

Die aufstrebende Branche

Die aufstrebende Branche erlebte in den vergangenen Jahren eine rasante Dynamik, die die klassischen Verhältnisse im Einzelhandel umgeworfen hat. Ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit nicht absehbar. Gleichzeitig steht die Branche vor erheblichen Herausforderungen. Während in einigen Bereichen der elektronische Handel bereits mit den stationären Geschäften gleichziehen konnte, so zum Beispiel bei Unterhaltungselektronik oder Spielzeug, liegt er in anderen Kategorien noch weit hinter dem klassischen Ladengeschäft. Eine besondere Herausforderung stellt noch immer der Online Handel mit frischen Lebensmitteln dar. Ein modern aufgestellter Händler kann es sich heute nicht mehr leisten, online nicht vertreten zu sein.

Die Zukunft des Handels

Es bestehen kaum Zweifel, dass die Zukunft des Handels online stattfindet, dass Angebote individueller werden und dass Kunden eine Lieferung nach Hause liefern lassen. Hier liegt die Schnittstelle zwischen elektronischem Handel und Logistik und Fulfillment. Nur wer seine online angebotenen Produkte auch schnell und kostengünstig ausliefern kann, kann in diesem harten Markt bestehen. Dabei müssen vor allem die Bedürfnisse des Kunden im Vordergrund stehen. Wer einmal zu lange auf eine Lieferung warten musste teuer dafür zahlen soll, kehrt dem Online Shop schnell den Rücken und sieht sich bei der Konkurrenz um.

Hier sind kreative neue Lösungen gefragt, die vor allem das berühmte Problem der letzten Meile lösen, aber auch die übrigen Aspekte des Fulfillments verzahnen. Viele Firmen stehen vor der Herausforderung, eine immer stärkere Nachfrage zu befriedigen und zugleich die steigenden Anforderungen an Logistik und Fulfillment zu erfüllen. Dabei geht es vor allem um eine zeitnahe Lieferung an flexible Orte zu flexiblen Zeiten. Außerdem darf die Lieferung bestimmte Kostengrenzen nicht überschreiten. Kunden im Online Handel sind derzeit besonders bei Lieferkosten stark verwöhnt und daher preissensitiv. Hier geben wir daher einen Überblick über den Stand der Dinge, die Entwicklungen in der Zukunft und die Chancen, von einem dynamischen Wachstum zu profitieren.

Chancen im electronic Commerce

Ob im Bett, auf dem Sofa oder im Sessel vor dem Fernseher, für den Kunden bedeutet der handel im Internet vor allem eines: Komfort. Dieser Vorteil für den Kunden ist auch eine wichtige Chance für Marketing und Handel. Während im stationären Handel der Kunde erst in den Laden gelockt werden muss, was meist mit einigem Aufwand verbunden ist, kann er jetzt mit einem Klick einen ganzen Store von zu Hause aus öffnen und sofort rund um die Uhr mit dem Shopping starten. Gegenüber dem stationären Handel haben Online Shops dabei auch noch einen entscheidenden Preisvorteil. Kosten für Verkaufspersonal oder eine attraktive und ausreichend große Lagerfläche fallen hier gar nicht erst an.

Das kann man nutzen, um den Kunden neben dem Komfort auch einen lohnenden Preisvorteil zu bieten. Um gegenüber dem stationären Ladengeschäft noch besser punkten zu können, haben sich mittlerweile zwei entscheidende Trends entwickelt, die die Branche in Schwung halten. Bestellungen müssen spätestens am Folgetag, manchmal gar am Abend des gleichen Tages zugestellt werden, sogenanntes Same Day Delivery. Allerdings löst sich die Grenze zwischen stationärem Handel und Online Shop derzeit auch ein wenig auf. Dieser Trend unter dem Namen Cross Channel beinhaltet eine enge Verknüpfung von Online Shop und Ladengeschäft.

So können Vorteile beider Welten verknüpft werden und Kunden noch individueller angesprochen werden. Zum Beispiel können Produkte im Laden anprobiert oder ausprobiert werden, bevor sie später ganz bequem mit Smartphone oder Tablet nach Hause geordert werden. Das verringert allerdings keinesfalls die Relevanz von reinen Online Angeboten, die auf dem Markt noch immer mit Individualität und Flexibilität punkten können.

Die Nische nutzen

Einige Unternehmen haben im Bereich Online Handel bereits große Marktanteile erzielt und sind kaum noch einzuholen. Umso wichtiger ist es für Start-ups im e-Commerce, den richtigen Sektor zu finden und in der Lücke zu wachsen. Während einige Branchen kaum noch Wachstumspotenzial im derzeitigen Online Handel aufweisen, ist bei anderen weiterhin mit einem rasanten Anstieg zu rechnen. Guter Service und individuelle Angebote sind der entscheidende Faktor. Wer online Handel treibt, steht unter ständiger Beobachtung.

Kunden wenden sich bei negativen Erfahrungen nicht nur sofort ab, sondern hinterlassen auch noch schlechte Bewertungen, die andere Kunden verschrecken können. Umgekehrt kann man diese unmittelbare Interaktion mit Kunden und zwischen Kunden aber auch für den Erfolg des Unternehmens nutzen. Wer an diesen Punkten die perfekten Lösungen bietet, gewinnt im dynamischen Wettbewerb schnell an Vertrauen und überzeugt neue Kunden. Ohne eine erfolgreiche Logistik und ein günstiges, aber vollständig zuverlässiges Fulfillment sind die notwendigen Zufriedenheitsraten allerdings nicht zu erreichen.

elektronischer Handel und Logistik-Lösungen

Nach der Bestellung im Online Shop wird es ziemlich analog. Fulfillment- und Logistik-Abteilung müssen Hand in Hand arbeiten, um dem Kunden ein perfektes Versanderlebnis zu garantieren. Dazu gehört weit mehr als bloßes Päckchenpacken und viele Online Händler unterschätzen vor allem zu Beginn die Herausforderungen, die hier entstehen. Dabei sollten gar nicht die Probleme in diesem Bereich in den Vordergrund treten, sondern die Chancen, beim Kunden einen bleibend guten Eindruck hinterlassen zu können. An der Schnittstelle zur materiellen Welt muss ein Dienstleister stehen, der die Vorzüge des Online-Shoppens individuell und kompetent in reale Produkte und Lieferungen übersetzen kann.

Am Anfang stehen hier die Kommissionierung, das Lager, die Verpackung und der Versand der Ware. Das muss individuell auf den Kunden und im Sinne des Händlers abgestimmt sein und erfordert bereits entsprechende Kompetenz und Kapazitäten. Genau dieser Sektor ist der bestimmende Bereich, an dem sich das Herz des Kunden gewinnen lässt. Zeigt ein Online Händler hier Kompetenz, wird es der Kunde mit freundlichen Kommentaren und empfehlenden Bewertungen danken. Aus diesem Grund ist die Wahl des richtigen Dienstleisters für die Durchführung des Fulfillments und der logistischen Aufgaben so wichtig. Der Online Handel wird in den kommenden Jahren so stark Wachsen, dass die Herausforderungen beim Versand immer mehr zunehmen.

Belastung des Commerce

Schon heute stoßen große Versandhändler an Kapazitätsgrenzen. Im letzten Weihnachtsgeschäft mussten große Unternehmen dem Warenversand Grenzen setzen, um die Belastungsspitze zu meistern. Die Bedeutung des richtigen Dienstleisters für diesen Bereich darf daher nicht unterschätzt werden. Logistiker werden die Zukunft des elektronischen Handels wesentlich mitbestimmen. Nur wer an dieser Stelle mit den Anforderungen schritt halten kann, wird im stark kompetitiv geprägten Markt bestehen können. Besonders junge Unternehmen neigen dazu, diese Aspekte des Online Handels zu unterschätzen. Der Moment, in dem die Bestellung von der Website materiell wird, ist entscheidend. Hier muss alles perfekt aufeinander abgestimmt sein. Das macht die enorme Bedeutung der Dienstleister aus, die individuell die Bedürfnisse des jeweiligen Onlineshops erfüllen können und dabei immer die Zufriedenheit der Endkunden im Blick haben.

Fazit: Nur effektives Fulfillment garantiert den Erfolg

Der Versand von Produkten, die bequem im Online Shop erworben wurden, lässt sich nicht auf eine ebenso bequeme und schnelle Abfertigung reduzieren. Nach der Bestellungen warten die eigentlichen Herausforderungen auf den Online Shop. Das haben nicht nur die Riesen im Versandhandel längst bemerkt und entwickeln stetig neue Lösungskonzepte, um die ständig steigenden Anforderungen erfüllen zu können. Vor allem junge Firmen, die schnell und dynamisch im elektronischen Handel wachsen wollen, müsse zunächst beweisen, dass sie den Warenversand im Griff haben. Das Feld erstreckt sich allerdings weit über die Verpackung und Versendung der Artikel. Auch anschließend muss sichergestellt sein, dass das Paket den Kunden auch tatsächlich erreicht.

Ein weiterer Schwerpunkt ist im Online Handel die Handhabung von Retouren. Auch hier muss garantiert werden, dass eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung stattfindet, die Anliegen stets im Sinne des Bestellers bewältigt. Kompetente Dienstleister, die mit kreativen Lösungen den wandelnden Anforderungen eines schnell wachsenden und dynamischen Marktes gerecht werden sind unvermeidbar. Die Herausforderungen des elektronischen Handels liegen derzeit besonders bei den Logistikern. Offensichtlich ist auch, dass nur hier Wettbewerbsvorteile zu erreichen sind.

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Logistik by Amazon

Amazon Logistics und E-Commerce: Wie verändert sich die Branche)

Immer öfter liefert der E-Commerce Riese Amazon Pakete mit Bestellungen durch seinen eigenen Dienst Amazon Logistics selber aus und verzichtet dadurch auf die etablierten Logistiker wie DHL, Hermes oder UPS. Schon seit langem wird gerätselt, wie weit der Online-Händler mit seinem Logistik-Angebot gehen will. Anfang dieses Jahres verdichten sich nun Hinweise, dass das Unternehmen weltweit eine eigene, selbstständige Logistik aufbaut und sich so von den großen Anbietern auf dem Markt unabhängig macht. Mit “Shipping with Amazon” ist das Unternehmen bereits in London aktiv und plant langsam eine Expansion.

Was sind Amazons Pläne?

Hinter der Offensive steckt offensichtlich eine einfache Kostenrechnung. Kunden verlangen im Online-Handel einen schnellen Versand zu niedrigen Preise. Auch die kostenlose Lieferung hat sich zu einem Standard entwickelt, der jedes E-Commerce Unternehmen unter Druck setzt. Mit seinem eigenen Dienst will der Online Riese aus den USA also zunächst zwei Dinge erreichen. Die verstärkte Konkurrenz in der Logistik soll die Preise drücken und so die marktbeherrschende Stellung sichern. Außerdem macht sich der Online-Händler mit dem Versand aus eigener Hand unabhängig von externen Dienstleistern und kann den Kunden so eine schnelle und zuverlässige Lieferung garantieren. Mit den eigenen Packstationen in ausgewählten Städten und den garantierten Lieferungen innerhalb einer Stunde hat das Unternehmen bereits gezeigt, was mit Logistik by Amazon möglich ist.

Diesen Service will die Handelsplattform nun auch Händlern zur Verfügung stellen, die ihre Waren auf der Seite verkaufen. Für Kunden des Amazon-Konzerns heißt das, egal wer als Verkäufer auftritt, die Lieferung kommt immer aus einer Hand. Zurzeit plant der Konzern nicht, das Angebot für Online-Händler außerhalb seines hauseigenen Marktplatzes zu öffnen, doch schon jetzt haben die Vorstöße Konsequenzen für Konkurrenten im E-Commerce.

Der Druck im Online-Handel steigt

Das Geschäft im E-Commerce ist schon heute von einer enormen Dynamik und hohem Kostendruck geprägt. Die neuen Logistik-Ambitionen der Amerikaner werden diesen Druck weiter verstärken. Wer unter diesen Umständen Schritt halten will, muss sich ständig den neuen Marktbedingungen anpassen und eigene innovative Lösungen entwickeln. Auf der anderen Seite bietet das neue Angebot aus dem Amazon-Universum auch spannendes Potenzial für Online-Händler. Wer die Plattformen des Unternehmens nicht nur als lästige Konkurrenz, sondern auch als lukrativen Handelsplatz begreift, kann letztlich von der Innovationskraft des Konzerns profitieren.

Was bedeutet Amazon Logistics für etablierte Logistiker?

Das sprunghafte Wachstum des E-Commerce hatte der Logistik-Branche in den vergangenen Jahren hohe eigene Wachstumsraten beschert. Gleichzeitig hat die Konkurrenz immer weiter zugenommen und die Margen gedrückt. Der neue Player aus Seattle wird von der Branche daher mit Argusaugen beobachtet. Amazons Strategie, ganze Branchen aus dem Nichts umzugraben und sich eine Monopolstellung zu erarbeiten hat in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen erfolgreich funktioniert. Die Buchverlage- und Händler kämpfen noch heute mit den dramatischen Konsequenzen. Dabei geht es nicht nur um das Geschäft um die letzte Meile.

Amazons Logistiker denken global und expandieren auf See, in der Luft und auf der Straße. Ob das Unternehmen in diesem Bereich aber tatsächlich seinen Erfolg aus anderen Branchen wiederholen kann, bleibt abzuwarten. Tatsächlich geht es hier um ein hartes Geschäft, das Infrastruktur und Kompetenz erfordert. Wenn etablierte Anbieter in der Branche den Schritt in die vollständige Digitalisierung ihrer Dienste schaffen und sich so fit für die Zukunft machen, wird das den Einstieg Amazons zumindest deutlich erschweren. Aus dem Niedergang anderer Branchen können die Logistiker heute Lehren ziehen. Der Online Riese aus Seattle ist ernst zu nehmen, aber er ist keine unschlagbare Macht. Der Kampf um eine neue Verteilung der Marktanteile beginnt gerade erst.

Wie Etiketten die Logistik verändern.

1. Etiketten optimieren logistische Abläufe

1.1 Barcode-Etiketten zur Etikettierung

Der optisch lesbare Barcode besteht aus einzelnen Strichen oder Punkten und dazwischen liegenden Lücken auf Etiketten. Mit optischen Lesegeräten werden die Barcode-Daten maschinell eingelesen und elektronisch weiterverarbeitet. Bei Labels mit Barcodes werden zwei Gruppen unterschieden: eindimensionale 1D-Barcodes und zweidimensionale 2D-Barcodes.
Zwei US-Amerikaner haben 1948 ein Srichcodesystem entwickelt, das die automatische Abfrage von Produktdetails an der Supermarktkasse ermöglichen soll. Aber erst in den Der große Durchbruch für Barcode-Systeme erfolgte allerdings erst in den 1970er Jahren, als die US-amerikanische Supermarktkette Wal-Mart ihre Hersteller aufforderte, ihre Produkte mit einheitlichen Strichcodes zu kennzeichnen. Mit der Zeit haben sich unterschiedliche Barcode-Varianten und -Standards etabliert und heutzutage ist Barcode die am weitesten verbreitete Identifikationstechnologie in der Industrie.
Ein Barcode enthält Informationen, die nach bestimmten Vorschriften verschlüsselt wurden und stellt diese Informationen innerhalb des Barcodefeldes in Form von gefärbten Strichen und farblosen Lücken grafisch dar. Gelesen wird Barcode durch ein optisches Datenerfassungsgerät, wie zum Beispiel einem Scanner (1D-Barcode) oder einem Kamerasystem (2D-Barcode). Für unterschiedliche Farben bzw. Breiten der Striche im Barcode werden elektrische Signale mit unterschiedlichen Stärken bzw. Dauern generiert. Die Signale werden anschließend von einem Decoder in eine Zeichenfolge umgewandelt und an das nachgeschaltete System wie zum Beispiel einen PC übertragen.
In der Industrie verwendet man heutzutage grundsätzlich zwei Typen von Barcodes , das eindimensionale (1D) Barcode zur Erstellung von Etiketten und das zweidimensionale (2D) Barcode zur Erstellung von Etiketten. Das 2D-Code lässt sich wiederum in Stapelcode und Matrixcode unterteilen.

1.2 Die RFID-Technologie zur Etikettierung

Obwohl der Barcode aufgrund seiner Preisvorteile und seiner technischen Zuverlässigkeit Viele Unternehmen in der Lebensmittelbranche den Markt der Auto-ID Systeme dominiert, wird er in der heutigen Logistik für Lebensmittel vielen Anforderungen nicht mehr gerecht. Er bietet nur begrenzten Informationsgehalt und kann nicht umprogrammiert werden. Außerdem ist seine Lesereichweite sehr beschränkt und eine Pulkerfassung ist nicht möglich. Im Vergleich dazu besitzt die RFID-Technologie alle genannten Vorteile. Daher nimmt die Verbreitung der RFID-Technologie in vielen Branchen stetig zu. Viele Unternehmen in der Lebensmittelbranche erproben die RFID-Technologie derzeit in Pilotprojekten.
Das RFID-System basiert im Wesentlichen aus den Komponenten Transponder, Schreib-/Lesegerät, Antenne und einer IT-Infrastruktur, die die erfassten Daten verarbeitet und interpretiert.
Der zunehmende Einsatz von RFID ist ein anhaltender Trend in der Logistik. Allerdings betrachtet man RFID gleichzeitig auch kritisch, da sie störungsanfälliger gegenüber Umwelteinflüssen im Vergleich zu anderen Auto-ID Technologien ist.

1.3 Vergleich von RFID Etiekett mit Barcode Etiekett

Der Einsatz von RFID ist ein Megatrend in der Logistikbranche. Die zunehmende Einführung von RFID wird die traditionellen Barcodes allerdings auf keinen Fall vollständig ersetzen.
1.3.1 Vorteile Labelerstellung
Im Gegensatz zu Barcode verfügen RFID-Transponder über enen Datenspeicher mit größerer Kapazität und der Möglichkeit der Überschreibbarkeit.
Zur Identifikation ist keine Sichtverbindung notwendig. Die Lesereichweite ist größer und die Lesegeschwindigkeit ist schneller.
Ein Hauptvorteil von RFID-Systemen ist die Fähigkeit der gleichzeitigen Erfassung mehrerer Transponder (Pulkerfassung). Dies kann beispielsweise durch Beschleunigung zur Optimierung von Logistikprozessen beitragen.
RFID-Transponder sind im Vergleich zu Barcodes unempfindlicher gegenüber Schmutz und leichte Beschädigungen.
Die Daten auf RFID-Transpondern können nur schwer kopiert und manipuliert werden, vor allem wenn Verschlüsselungsmechanismen eingesetzt werden.
1.3.2 Nachteile Labelerstellung
Die Leistung von RFID-Systemen kann stark von Applikationsmaterialien beeinflusst werden, vor allem von Metall. Außerdem wird die Lesereichweite eingeschränkt, wenn sich Flüssigkeiten in der Nähe befinden. In solchen Umgebungen finden spezielle Transponder Anwendung, die vergleichsweise teuer sind.
Die Anschaffungskosten von RFID, vor allem die Stückkosten der RFID-Transponder, sind im Verhältnis höher. Obwohl der Preis vermutlich in Zukunft sinken wird, stehen die Anwender einer item-Level-Identifikation durch RFID wegen des Kostenaufwands noch immer kritisch gegenüber.
Weil RFID mehr Daten speichern und über größere Entfernung übermitteln kann, besteht die Befürchtung, dass Daten zur Überwachung oder Manipulation missbraucht werden könnten. Deswegen ist Datenschutz und -sicherheit ein wichtiges Thema, das man bei der Anwendung von RFID-Systemen berücksichtigen muss.
Eine entscheidende Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz der Auto-ID-Technologie in der unternehmensübergreifenden Logistikbranche ist die Entwicklung und Anwendung einheitlicher Standards. In der Industrie sind Labels mit Barcode weit verbreitet und eine weltweite Standardisierung ist weit fortgeschritten. Im Vergleich dazu ist die Standardisierung von RFID-Anwendungen noch unzureichend, was die Implementierung kettenübergreifender Anwendungen erschwert.
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Was versteht man unter Fulfillment by Amazon(FBA)?

Fulfillment by Amazon(FBA)

Fulfillment by Amazon, kurz FBA, ist ein besonderer Service für Händler, die Produkte über das Internet anbieten möchten. Im Rahmen dieses Services stellt das Unternehmen den Händlern Kapazitäten in den eigenen Versandzentren zur Verfügung. Darüber hinaus kümmert sich das Unternehmen ebenfalls um das Verpacken sowie den Versand von eingegangenen Bestellungen. Händler, die den Service nutzen möchten, müssen sich zunächst registrieren.
Allerdings steht der Service nicht für alle Produkte zur Verfügung. Es existieren bestimmte Produktbeschränkungen. Logischerweise sind sämtliche Produkte ausgeschlossen, die auch sonst nicht über die Plattform angeboten werden dürfen. Dazu zählen beispielsweise Branntwein, Tabakwaren, Waffen oder aber verschreibungspflichtige Medikamente. Zusätzlich gibt es auch Einschränkungen, die sich ausschließlich auf den zusätzlichen Service des Online-Versandhändlers beziehen. So lehnt man besonders große oder schwere Produkte ab. In der Regel lässt der Online-Versandhändler Ware mit einer Größe von über 150 cm oder einem Gewicht über 30 kg nicht für das Programm zu.

Wie funktioniert es?

Händler, die sich für die Nutzung des Services des Versandriesen entschieden haben, müssen im ersten Schritt Ware an ein Logistikzentrum senden. Dabei existierten für den Versand keine Mindestmengen. So kann der Händler selber entscheiden, ob er nur einzelne Einheiten oder aber den kompletten Warenbestand an ein Logistikzentrum schicken möchte. Das Unternehmen betreibt aktuell in ganz Europa mehr als 20 solcher Zentren. Damit die Ware in Zentren sicher gelagert ist, trifft das Unternehmen verschiedene Vorkehrungen. So werden die Logistik- und Versandzentren rund um die Uhr von Sicherheitspersonal bewacht. Besonders hochwertige Ware kann zudem in speziellen Sicherheitskäfigen gelagert werden. Außerdem sind sämtliche Logistikzentren klimatisiert. Sollten trotz der Sicherheitsvorkehrungen und des sorgfältigen Umgangs mit der Ware dennoch Produkte beschädigt werden, so erstattet das Unternehmen den Händlern den entsprechenden Wiederbeschaffungswert.
Anschließend werden die erhaltenen Produkte dann eingelagert. Nun sind die Produkte dazu bereit, dass der Kunde bestellt. Sämtliche Artikel, die über Fulfillment by Amazon versendet werden, werden auf der Plattform mit einem speziellen Logo angezeigt.
Händler können sich jederzeit Teile ihres Lagerbestandes oder den gesamten Bestand zurücksenden lassen. Die Bearbeitungsdauer liegt in aller Regel zwischen 10 und 14 Tagen. Allerdings erfolgt die Rücksendung von Ware nicht umsonst. Vielmehr wird eine Remissionsgebühr fällig. Diese Gebühr liegt normalerweise bei 0,25 € pro Artikel. Hat ein Produkt Übergröße, so steigt die Remissionsgebühr auf 0,50 €. Außerdem ist es möglich, Ware aus dem Lagerbestand entsorgen zu lassen. Das ist jedoch ebenfalls mit Gebühren verbunden, die bei 0,10 € pro entsorgtem Artikel in Standardgröße liegen.
Selbstverständlich können Händler den Service auch jederzeit komplett oder für einzelne Produkte kündigen. Dies geht unkompliziert über das Verkäuferkonto. Hier kann der Händler einfach die jeweiligen Produkte löschen. Alternativ ist es auch möglich, auf die Option „Versand durch Händler“ zu wechseln.

Die Kosten

Wer den Service des Online-Versandhändlers nutzen möchte, der muss mit zwei verschiedenen Gebühren kalkulieren. So gibt es eine Lagergebühr sowie eine Versandgebühr. Darüber hinaus wird das Unternehmen zum Oktober 2018 eine neue Gebühr einführen. Diese soll für Ware fällig werden, die beim Eingang im Versandzentrum von den dort beschäftigten Mitarbeitern manuell nachbearbeitet werden muss.

Lagergebühr

Zum einen verlangt der Versandriese für die Lagerung der Ware eine Lagergebühr. Die Höhe dieser Gebühr richtet sich nach dem genutzten Volumen. So berechnet Amazon die Lagergebühr monatlich pro Kubikmeter. In den Monaten Oktober, November und Dezember verlangt das Unternehmen für jeden Kubikmeter Lagerfläche eine Gebühr in Höhe von 28 €. In den übrigen Monaten fällt die Lagergebühr etwas niedriger aus. Sie liegt während des restlichen Jahres bei 20 € pro Kubikmeter. Außerdem kann der Online-Versandhändler auch eine langfristige Lagergebühr erheben. Dazu führt das Unternehmen in seinen Lagerzentren zweimal im Jahr, nämlich Mitte Februar sowie Mitte August, eine Bestandsprüfung durch.
Im Rahmen der Lagerbestandsprüfung werden alle Produkte herausgefiltert, die sich bereits seit mehr als sechs Monaten im Versandzentrum befinden. Auf diese Artikel erhebt der Online-Versandhändler dann eine langfristige Lagergebühr, deren exakte Höhe sich nach der Lagerdauer richtet. Bei Artikeln, die zwischen sechs und zwölf Monaten eingelagert waren, liegt die langfristige Lagergebühr bei 500 € pro Kubikmeter. Für Artikel, die sich bereits länger als 12 Monate im Versandzentrum befunden haben, wird sogar eine Gebühr in Höhe von 1.000 € je Kubikmeter fällig.

Versandgebühr

Darüber hinaus fällt eine Gebühr für jede versendete Bestellung an. Die Höhe der Versandgebühr hängt von vier verschiedenen Faktoren ab. Sie berechnet sich nach Lageort, Produkttyp, Abmessungen des Produktes sowie Gewicht des Produktes.
Grundsätzlich fällt eine Versandgebühr nur dann an, wenn der Preis der versendeten Ware unter 350 € liegt. Ab einem Warenwert von 350 € wird der Versand zum Nulltarif angeboten. Dies gilt allerdings nur noch bis Ende April 2018. Zu diesem Stichtag wird der kostenlose Versand für Produkte mit einem Warenwert ab 350 € eingestellt. 

Lageort

Der Versandriese betreibt nicht nur Lager- und Versandzentren in Deutschland. Ware von deutschen Händlern wird oftmals auch in Polen und in Tschechien eingelagert. Dieses Vorgehen heißt beim Versandriesen „Programm Mitteleuropa“. Händler, die ihre Ware ausschließlich in Deutschland lagern möchten, können sich gegen die Teilnahme an diesem Programm entscheiden. In diesem Fall erhöht sich allerdings die Versandgebühr, die der Händler pro Bestellung zu entrichten hat. Für Händler, die nicht am Programm Mitteleuropa teilnehmen möchten, steigt die Gebühr um 0,50 € pro Artikel. 

Produkttyp und Produktgröße

Weiterhin hat auch der Produkttyp einen Einfluss auf die Höhe der Versandgebühr, die erhoben werden. Welcher Typ vorliegt, entscheidet sich über die Größe des Produktes. Der Online-Versandhändler unterscheidet zwischen Produkten mit Standardgröße und mit Übergröße. Produkte mit Standardgröße dürfen ein maximales Gewicht von 12 kg aufweisen. Darüber hinaus dürfen die Maße des Produkts bei höchstens 45 x 34 x 26 cm liegen. Alle Produkte, die schwerer oder größer sind, stuft der Online-Versandhändler als Übergröße ein. 

Gebühr für manuelle Bearbeitung

Die Gebühr für manuelle Bearbeitung wird zum 9. Oktober 2018 eingeführt. Diese neue Gebühr will der Versandriese erheben, wenn vom Händler in ein Versandzentrum verschickte Produkte manuell nachbearbeitet werden müssen. Die Händler verpflichten sich normalerweise dazu, für jeden an ein Versandzentrum gelieferten Karton genaue Informationen über den Inhalt bereitzustellen. Kommt ein Händler dieser Verpflichtung nicht nach, so wird er ab Oktober 2018 mit einer zusätzlichen Gebühr belastet. Mit der neuen Gebühr möchte der Online-Versandhändler eine möglichst hohe Effizienz bei der Bearbeitung von Warenlieferung erreichen. Zur konkreten Höhe der Gebühr für die manuelle Bearbeitung hat sich das Unternehmen bereits geäußert. Diese soll bei 0,07 € pro Artikel, für den eine manuelle Nachbearbeitung notwendig ist, liegen. 

Änderung der Gebühren zum April 2018

Am 26. April 2018 treten Änderungen der Gebühren in Kraft. Einerseits werden sich die monatlichen Lagergebühren verändern. So ist bereits angekündigt, dass die Lagergebühr ab dem Zeitraum Januar bis September künftig bei 26 € pro Kubikmeter liegt. In der Hauptsaison von Oktober bis Dezember müssen Händler für jeden Kubikmeter genutzte Lagerfläche 36 € bezahlen. 

Zusätzliche Services beim Versand

Händler, die sich für FBA entscheiden, können noch eine Reihe weiterer Versandservices nutzen. So bietet das Unternehmen die Möglichkeit, besonders sensible Produkte in Folienbeutel oder in Luftpolsterfolie zu verpacken. Dies erweist sich vor allem bei Flüssigkeiten sowie zerbrechlicher Ware als sehr praktisch. Für das Verpacken in Folienbeutel werden 0,45 € bei Produkten mit Standardgröße beziehungsweise 0,90 € bei Produkten mit Übergröße berechnet. Die Verpackung von Ware mit Luftpolsterfolie ist etwas teurer. Dieser Service kostet 0,70 € für Produkte in Standardgröße und 1,40 € für alle Artikel, die Übergröße haben. 

Retouren

Das Unternehmen wickelt nicht nur den Versand von Bestellung ab, sondern bearbeitet auch Retouren der Kunden. Wie hoch die Rate an Retouren ausfällt, hängt stark von der jeweiligen Produktkategorie ab. Kleidung wird beispielsweise sehr häufig retourniert. In der Regel müssen Online-Händler mit einer Retourenrate zwischen zwei Prozent und fünf Prozent kalkulieren. 

Was passiert mit zurückgeschickten Produkten?

Zurückgeschickte Produkte werden von Mitarbeitern in den Logistikzentren auf ihren Zustand geprüft. Befindet sich ein Artikel noch im gleichen Zustand, in dem sie ursprünglich gelistet worden ist, so wird die Ware wieder eingelagert. Das Produkt kann dann erneut von Kunden bestellt werden. Wird bei der Prüfung dagegen festgestellt, dass sich das zurückgeschickte Produkt in einem schlechteren Zustand als bei der Listung befindet, erhält der Händler einen Hinweis in seinem Verkäuferkonto. Der betreffende Artikel ist dort mit dem Status „Nicht verkaufbar“ gekennzeichnet. Der Händler hat nun 90 Tage Zeit, um das weitere Vorgehen zu klären. Die Ware kann entweder entsorgt oder aber zurück an den Händler geschickt werden. Reagiert der Händler innerhalb der 90 Tage nicht, so entscheidet das Unternehmen nach eigenem Ermessen, was mit der Ware passiert. 

Bearbeitungsgebühren für Retouren

Für den September 2018 ist eine Änderung hinsichtlich der Bearbeitungsgebühren für Retouren angekündigt worden. Bislang erhebt das Unternehmen nur eine Bearbeitungsgebühr für zurückgeschickte Produkte aus den Kategorien „Bekleidung“ sowie „Schuhe & Handtaschen“. Ab dem 5. September 2018 erweitert sich die Gebühr für Warenrücksendungen auf weitere Produktkategorien . Nun müssen auch Händler, die in den Kategorien „Schmuck & Uhren“ sowie „Koffer, Rucksäcke & Taschen“ verkaufen, mit einer Gebühr für jeden retournierten Artikel kalkulieren. 

Kundenservice

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Händler auf den Kundenservice des Versandriesen zurückgreifen können. Lediglich Anfragen hinsichtlich der Spezifikationen eines Produkts werden noch an den Händler selber weitergeleitet, damit er den Kunden mit Informationen versorgen kann. Alle Kundenanfragen zum Versand beantwortet das Unternehmen selber. 

Vorteile

Durch die Nutzung des Fulfillment-Services können Händler wichtige Ressourcen einsparen. Der Service lohnt sich vor allem für solche Verkäufer, die über keine eigenen logistischen Infrastrukturen verfügen. 

Einkaufswagen-Feld

Wer Produkte auf einem der Amazon-Marktplätze anbietet, der möchte natürlich möglichst viele Einheiten über die Plattform verkaufen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Einkaufswagen-Feld von großer Bedeutung. Bei diesem Feld handelt es sich um eine Box, die rechts oben auf jeder Produktdetailseite erscheint. Der Kunde kann den Artikel, der in diesem Feld erscheint, mit nur einem Klick in den Warenkorb legen und danach den Bestellprozess beginnen. Wer FBA nutzt, der erhöht die Chancen, Produkte in das Einkaufswagen-Feld zu bringen und somit den Umsatz zu steigern. 

Prime

Darüber hinaus erlangen die Produkte den Prime-Status und sind dementsprechend besonders interessant für die Premium-Kunden des Versandhändlers. Die Anzahl an Prime-Kunden steigt stetig an. Der Verkauf von Prime-Produkten ist für Händler sehr attraktiv, da diese Kunden besonders aktiv sind. Studien belegen, dass sie mehr Zeit auf den Amazon-Marktplätzen verbringen als „normale“ Kunden. Außerdem tätigen sie deutlich häufiger Bestellungen und haben dabei im Durchschnitt auch teurere Warenkörbe als Standardkunden. 

Easyfulfillment

Easyfulfillment möchte mit seinen Services in erster Linie die Betreiber von Online-Shops sowie Firmen ohne eigenen Logistikbereich unterstützen. Das in Köln ansässige Unternehmen übernimmt dabei für seine Kunden die Annahme und die Einlagerung von Handelswaren. Darüber hinaus bietet Easyfulfillment auch Dienstleistungen für Händler an, die ihre Ware über Amazon verkaufen und versenden lassen. So kümmert sich Easyfulfillment um alle Vorbereitungen für den Versand vor Ware in die Versand- und Logistikzentren. Easyfulfillment sorgt dafür, dass die Produkte korrekt etikettiert werden und in den Zentren ohne Probleme eingelagert werden können. Diese vorbereitenden Dienstleistungen werden ab Oktober 2018 nochmal an zusätzlicher Bedeutung gewinnen. Ab dann wird der Online-Versandhändler eine zusätzliche Gebühr für unzureichend etikettierte Ware erheben, die im Versandzentrum manuell nachbearbeitet werden muss.

Was ist Konsolidierung und was hat das mit Fulfillment zu tun?

Lager Konsolidierung
1. Prozessebene der Logistik
1.1 Prozess Lager und Kommissionierung

Der Prozess beginnt mit dem Transport der Waren zum Lager- und Kommissionierbereich.
Außerdem umfasst der Prozess die Einlagerung, Lagerung, Warenentnahme und Entsorgung.

1.2. Prozess Konsolidierung und Verpackung

Der Prozess beginnt mit dem Transport zur Konsolidierungs- und Verpackungsstation. Die Waren werden zu einer Einheit an einer Verpackungsstation zusammengeführt. Diese Konsolidierung erfolgt während des Transportes unmittelbar in den Puffern der Verpackungsstationen. Außerdem identifiziert der Lagerist  die Waren, verpackt diese versandbereit und etikettiert die Waren anschließend.

2. Aufgabenebene der Logistik
2.1 Lager und Kommissionierung

Die Lieferanten und Kunden determinieren die Anforderungen an diese Tätigkeiten. Auf der Eingangsseite ist dies die Art der Einlagereinheit und auf der Ausgangsseite die Art der Entnahmeeinheit, das heißt in welcher Einheit die Waren im Lager- und Kommissionierbereich eingelagert bzw. entnommen werden.
Die universell einsetzbare Palette als Ladungsträger in der Logistik vereinheitlicht den Materialfluss. Der Anwender kann zwischen Einweg- und Mehrwegpaletten, Pool- und Tauschsystemen und unterschiedlichen Werkstoffen (Holz und Kunststoff) wählen.
Großladungsträger (GLT) sich Standardladungsträger für den Wareneingang. Diese Ladungsträger benötigen wegen ihres Volumens und Gewichts Handhabungsgeräte (Hubwagen, Gabelstapler) oder eine automatische Entladeeinrichtung, um eine Bearbeitung zu ermöglichen. Ein kompletter GLT wrd eingelagert oder ohne Veränderung der Struktur entnommen.
Kleinladungsträger (KLT) bzw. Packeinheiten können ohne Handhabungsgeräte entladen werden. Zu den Kleinladungsträgern, die innerhalb eines Distributionszentrums standardisierte Tätigkeiten verursachen, gehören beispielsweise Behälter, Boxen und Kartons.
Eine Packeinheit bezeichnet eine Menge an Waren eines Typs, die in einer Verpackung zusammengefasst sind, aber nicht die kleinste Entnahmemenge bzw. Verkaufseinheit darstellt (zum Beispiel Zehnerpackung Zündkerzen). Im Gegensatz zur Packeinheit können sich in einem Paket im Wareneingang mehrere Typen von Waren befinden. Im Prozess Lagern und Kommissionieren wird somit ein kompletter Kleinladungsträger/Packeinheit ohne Veränderung der Struktur entnommen.
Beim Artikel als kleinste Einlagerungsart handelt es sich um ein einzelnes Stück einer Ware (zum Beispiel eine Zündkerze) oder die kleinste Entnahmemenge bzw. Verkaufseinheit (zum Beispiel eine Zweierpackung Zündkerzen).
Bei der Klassifizierung der Aufgaben ist zu berücksichtigen, dass einige Kombinationen ausgeschlossen werden. Beispielsweise ist es nicht möglich, in einem Lager- und Kommissionierbereich einzelne Artikel einzulagern und einen kompletten Großladungsträger zu entnehmen.

2.2 Konsolidierung und Verpackung

Die Anforderungen der Kunden determinieren die Aufgaben des Prozesses Konsolidieren und Verpacken. Die Bereitstelleinheit wird durch die Menge bestimmt, die die Kunden des Distributionszentrums erhalten können. Sie stellt die Einheit dar, die dem Prozess des Konsolidierens und Verpackens für die Bearbeitung zur Verfügung gestellt wird. Dazu werden Großladungsträger, Kleinladungsträger/Packeinheit und Artikel unterschieden.
Diese Unterteilung erfolgt für die Verpackungseinheit, die durch die gesamte Bestellmenge festgelegt wird.
Durch die Kombination von Bereitstellungseinheit und Verpackungsenheit werden die Aufgaben des Prozesses Konsolidieren und Verpacken gebildet.
Alle Kombinationen, bei denen die Verpackungseinheit kleiner als die Bereitstellungseinheit ist, sind nicht möglich, da im Prozess Konsolidieren und Verpacken Bereitstellungseinheiten zusammengeführt werden. So ist es beispielsweise nicht möglich, einen Kleinladungsträger zusammenzuführen, sodass ein Artikel entsteht.

Fulfillment in der Logistik – Kommissionieren gehört dazu

Immer mehr deutsche Bürger kaufen im Internet ein. Der Anteil der Onlinekäufe am Volumen des gesamten Einzelhandels betrug im Jahr 2016 mehr als 12 Prozent (Quelle. Statista.com Your text to link…). Auch im B2B-Bereich wachsen die Umsätze, die im Internet generiert werden. Handelsunternehmen – egal, ob sie traditionell direkt mit dem Käufer im Ladengeschäft interagieren oder ihre Ware im Internet präsentieren, sind Profis in der Kundenakquise, im Marketing und im Vertrieb. Das Zusammenstellen von Lieferungen, das Verpacken und der Versand gehört in der Regel nicht zu ihren Kernkompetenzen. Erfolgreiche Onlinehändler übergeben diese Aufgaben daher an einen externen Partner – je nach ihren Ansprüchen. Fulfillment gewinnt im schnellen Geschäft des Internethandels immer mehr an Bedeutung, effizientes kommissionieren der Pakete gehört dazu.

Unterschiedliche Anforderungen an den Dienstleister

Spezialisierte Logistikunternehmen bewiesen sich in den letzten Jahren als hervorragend geeignete Dienstleister für den Versandhandel, schließlich kennen sie sich mit Warenlagerung, Kommissionierung und Versand bestens aus. Ihre Erfahrungen mit Just-in-Time-Lieferungen sowie der Zusammenstellung von Artikeln stammen aus der Zusammenarbeit mit Industriekonzernen und Großhandelsketten mit hohen Anforderungen an Effizienz und Zuverlässigkeit. Doch der Onlinehandel stellt spezielle Aufgaben an die Logistiker:

  1. Die Lieferungen der Onlinehändler an ihre Kunden sind in der Regel bedeutend kleiner als an Großkunden. Damit sinkt die Zahl der Artikel je Package, die Menge der Aufträge steigt.
  2. Für die Kommissionierung – also die Zusammenstellung einzelner Artikel zu einer Lieferungen nutzen gewerbliche Kunden oft standardisierte Picklisten, da die Zubehörteile für bestimmte Produkte immer gleich sind. Im sehr individuellen Versandhandel ist ein sehr flexibles Kommissionieren gefragt. Schließlich ist die Onlinebestellung des Käufers Grundlage für die Auslieferung.
  3. Eine ansprechende Präsentation der Artikel gehört zum guten Ton im Einzelhandel. So gewinnt im Internetgeschäft auch das Konfektionieren an Bedeutung, mit der sich Produkte veredeln lassen. Verkaufsfördernd werden zu bestimmten Themen Bundles zusammenstellt, zum Beispiel als Sonderangebot oder Geschenkaktion. Viele Händler lassen Sets machen zum Weihnachtsfest, zum Valentinstag oder auch zu Events wie der Fußball-Weltmeisterschaft.

In den letzten Jahren geht der Trend im E-Commerce zum Fulfillment. Das bedeutet, dass der dienstleistende Logistiker die gesamte Kette der Auftragsabwicklung übernimmt. Er lagert die Produkte, bietet das Konfektionieren von Bundles an, übernimmt die Kommissionierung der Pakete und deren Versand. Auch die Überwachung der Bezahlung sowie die Bearbeitung von Rücksendungen können zu seinen Aufgaben zählen. Fulfillment umfasst außerdem die Betreuung des Warenwirtschaftssystems sowie die Pflege des Online-Shops.

Kommissionieren und Versenden durch einen Dienstleister bringt viele Vorteile

Mit der Auslagerung der genannten Prozesse kann sich der Händler im Internetgeschäft darauf konzentrieren, was er am besten kann: Kunden werben und Waren oder Dienstleistungen verkaufen. Kreativität, Menschenkenntnis und Überzeugungskraft zeichnen gute Verkäufer aus – mit ihrem Engagement und ihren Ideen sorgen sie für Umsatz. Damit sie sich darauf konzentrieren können, übernimmt der Dienstleister den administrativen Teil des Geschäfts. Dafür gibt es gute Gründe:

  • Der Onlinehändler behält seine schlanke Struktur. Lager- und Personalkosten entfallen, um Verpackungsmaterial muss er sich nicht kümmern. Die je nach Vertrag anfallenden Ausgaben für den Dienstleister sind planbar und orientieren sich am Umsatz.
  • Computergestützte Auftragsabwicklung und Automatisierungen in der Logistik gewähren ein effizientes Kommissionieren, Etikettieren und Versenden. Das sichert kürzeste Lieferzeiten und minimiert die Anzahl von fehlerhaften Sendungen.
  • Logistiker verfügen über ausgefeilte Warenwirtschaftssysteme, die stets für einen ausreichenden Lagerbestand, für korrekte Inventurwerte und pünktliche Lieferungen sorgen.
  • Die in der Branche bereits übliche Sendungsverfolgung und das mögliche Tracking des Pakets wird Teil des eigenen Kundenservices.

Onlinehandler, gerade wenn sie ihr Geschäft beginnen, sollten ihren Auftrag an den Logistiker exakt auf ihren Bedarf abstimmen. Gerade kurz nach dem Start möchten die meisten Existenzgründer so viel wie möglich selbst erledigen. Doch gerade die administrativen Aufgaben kosten viel Zeit und Nerven. Es lohnt sich, frühzeitig über ein Outsourcing dieser Tätigkeiten nachzudenken.

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Wenige Schritte zum Erfolg auf Ebay!

Wie schaffe ich es mit wenigen Handgriffen auf Ebay erfolgreich zu sein?

Handel auf Ebay

Die Webseite Ebay ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern eine erfolgreiche Plattform für das Kaufen und Verkaufen von Produkten. Es spielt jedoch keine Rolle, ob die Ware neu ist oder bereits gebraucht wurde. In beiden Fällen besteht eine Möglichkeit, die Artikel online anzubieten.

Was macht Ebay so beliebt?

Ebay ist so populär, weil alle Schnäppchenjäger mit ein wenig Glück Produkte zu besonders attraktiven Preisen bekommen können. Die Freude über ein günstig erstandenes Smartphone, über ein schon lange gewünschtes Kuscheltier oder preiswerte Textilien, ist ein großer Anreiz, online über die Plattform einzukaufen oder Produkte zu ersteigern. Und auch antike Dinge wie Möbel, Vasen oder Geschirr gibt es online.

Wie funktioniert der Ebay-Handel?

Ebay Deutschland bietet allen Kunden zwei Möglichkeiten. Die erste ist, als Händler Artikel zu verkaufen, die zweite besteht darin, als Kunde auf Schnäppchenjagd zu gehen. In beiden Fällen ist selbstverständlich eine Registrierung mit einem „Nickname“ und einem Passwort notwendig. Danach kann es gleich losgehen.

Ob gewerblich oder privat, beim Verkauf von gebrauchten oder neuen Artikeln, hängt vieles von der Beschreibung ab. Besonders wichtig sind Fotos, die dem potentiellen Kunden ein Bild der Ware vermitteln. Nicht weniger relevant ist eine möglichst genaue Beschreibung. Diese sollte Informationen über:

  • Zustand der Ware (neu oder gebraucht)
  • Verwendbarkeit und Zweck
  • Größe und Farbe
  • Marke (falls vorhanden)
  • Alter
  • eventuelles Zubehör
  • eventuelle Garantie oder Gewährleistung (bei Elektronik und Technik)

enthalten. Je genauer die Beschreibung, je größer die Chance eines erfolgreichen Verkaufs.

Auch der Preis ist ein wichtiger Faktor. Beginnen Sie die Auktion mit einem möglichst kleinen Anfangspreis. Dies erhöht den Reiz bei Schnäppchenjägern und macht es wahrscheinlicher, den von Ihnen gewünschten Betrag zu erhalten. Ein zu hoher Startpreis wirkt auf den Kunden eher abschreckend. Bei Festpreisen und Sofortkäufen ist es ratsam, den Kunden einen eigenen Preisvorschlag machen zu lassen. So haben Sie Verhandlungsspielraum und erhöhen die Möglichkeit, Ihren Artikel erfolgreich zu verkaufen. Denken Sie auch daran, dass bei Ebay-Handel auch eine kleine Provision auf jeden Verkauf über die Seite entfällt.

Ob privat oder als gewerblicher Verkäufer, die Plattform ist für alle offen, die sich für Online-Handel interessieren. Als gewerblicher Verkäufer, können Sie sogar einen eigenen Ebay-Shop anlegen und dort Ihre Artikel anbieten.

Versandkosten und Verkauf

Auch die Gebühr für den Versand eines Artikels spielt eine Rolle. Falls möglich, sollten Sie einen kostenfreien Versand anbieten oder eine besonders günstige Versandkostenpauschale wählen. Ein Versandetikett können Sie bei einem Online-Verkauf auch direkt über die Verkaufsplattform ausdrucken. Da Sie auf der Plattform auch von anderen für Ihre Käufe und Verkäufe bewertet werden können, sollten Sie die verkauften Artikel möglichst schnell versenden. Dies erhöht die Chance auf eine positive Bewertung. Wenn Sie mehrere Zahlmöglichkeiten anbieten, fördert dies ebenfalls den Kauf-Anreiz. Besonders sicher ist jedoch Paypal. So sind Käufer und Verkäufer geschützt, sollte etwas einmal nicht in Ordnung sein. Zahlung per Überweisung ist ebenfalls möglich. Bedenken Sie jedoch, dass Sie als Käufer oder Verkäufer nicht so abgesichert sind, wie bei einer Transaktion, die mit Hilfe von Paypal abgewickelt wurde.

Bewertungen

Das Online-Portal lebt auch von den Bewertungen der Kunden und Verkäufer. Die Vergabe von Sternen für Versand, Kommunikation und Produktqualität gibt potentiellen Kunden Auskunft über die Verlässlichkeit des Verkäufers. Anders herum, kann der Verkäufer auch den Kunden bewerten. Die Zahlungsmoral, beziehungsweise die schnelle Überweisung bei einem Kauf, spielen hier auch eine große Rolle,weil dies auf das Image blicken lässt.

 

Mit diesen Tipps sollte einem erfolgreichen Ebay-Handel nichts mehr im Wege stehen.

Glossar zum Thema Fulfillment

Erfolgreich im E-Commerce: Glossar zu Fragen des Fulfillments

Viele Onlinehändler beginnen als Kleinunternehmer, die sich vom Einkauf bis zum Ausliefern um alle anfallenden Aktivitäten selbst kümmern. Doch sobald die Sache ins Laufen kommt, kann ein Einzelner das komplette Aufgabenspektrum nicht mehr bewältigen. Stichwort: Fulfillment

Spätestens jetzt lohnt es sich, über die Zusammenarbeit mit Dienstleistern nachzudenken, die sich ums Shipping Fulfillment, um Retouren und die Logistik kümmern. Was genau versteht man aber unter Fulfillment und welche weiteren Begriffe und Dienstleistungen sollten Sie kennen, wenn Sie im E-Commerce erfolgreich Fuß fassen wollen? Unser Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe.

Mehr als erfüllend: Fulfillment im E-Commerce

Fulfillment heißt ins Deutsche übersetzt „Erfüllung“. Der Begriff fasst alle Aktivitäten zusammen, die erforderlich sind, damit eine Ware vertragsgemäß ausgeliefert wird. Fullfillment-Aufgaben setzen also nicht erst als Erfüllung nach Abschluss eines Kaufvertrags ein; schon die Schaffung von Bedingungen für die Erfüllbarkeit von Verträgen – beispielsweise durch Lagerung und Kommissionierung – gehört dazu.

Im E-Commerce sind dies

• die Bereitstellung und der Vertrieb von Waren;
• die Annahme und Bearbeitung von Bestellungen;
• die Wahl der Distributions- und Versandwege;
• die Kommissionierung und Konfektionierung von Waren;
• das Retourenmanagement und die Verpackung bzw. die Entsorgung von Verpackungsmaterialien.

Fulfillment-Aufgaben übernimmt im E-Commerce zumeist ein externer Dienstleister.
Kann, muss aber nichts mit Schiffen zu tun haben: Shipping Fulfillment
Eine dieser Aufgaben ist das Shipping Fulfillment, also der Warenversand. Der Begriff wird häufig als „Schiffsversand“ missverstanden. Shipping bedeutet jedoch übersetzt „Versendung“ und der Begriff bezeichnet die komplette Versandabwicklung, zu der auch die Kommissionierung von Aufträgen, das Konfektionieren und schließlich die Verpackung und der Transport gehören.
Damit ein externer Dienstleister diese Aufgaben allesamt übernehmen kann, muss er mindestens Zugriff auf die Lagerhaltung eines Unternehmens haben. Alternativ ist die Lagerhaltung Teil des gesamten Outsourcings.

Präventives und reaktives Retourenmanagement

Da die Widerrufs- und Rückgaberechte im E-Commerce besonders kundenfreundlich sind, kommt dem Rücknahmemanagement hier große Bedeutung zu. Retouren sind Rücksendungen bestellter Waren, von deren Kauf der Kunde aus unterschiedlichen Gründen zurücktritt.

Hierfür sind Möglichkeiten des Rückversands mit geklärten Bedingungen bereitgestellt. Außerdem müssen das Einhalten der Fristen sowie die Unversehrtheit der Waren und die Rückerstattung des Verkaufspreises geprüft und durchgeführt werden. Schließlich müssen die Retouren wieder in das gesamte Warenwirtschaftssystem eingeführt werden.

Neben der reinen Logistik und Rechtserfüllung gehört zudem das Vermeiden von Rückgaben zum Retourenmanagement. Darunter lassen sich alle präventiven Maßnahmen verstehen, die den Bestellprozess so optimieren, dass möglichst wenig Rückgaben erfolgen. Man unterscheidet dementsprechend ein rein reaktives von einem präventiven Rücknahmenmanagement.

Kommissionieren – Kombination macht den Unterschied

Kommissionieren: Effizienz in Auswahl und Zusammenstellung

Werden Waren aus einem Sortiment entnommen und auftragsgemäß für das Versenden zusammengestellt, spricht man vom Kommissionieren. Die Kommissionierung erfolgt im Lager, in der Produktion oder auch im Ladengeschäft, sofern E-Commerce und stationärer Handel miteinander kombiniert sind.

Je nach Größe des Lagers oder Art der Lagerwirtschaft kommen beim Kommissionieren verschiedene Methoden zum Einsatz. So kann die Entnahme per Hand, per Flurfahrzeug und mit maschineller Unterstützung oder vollautomatisch erfolgen. Umfangreiche Bestellungen können von einem Kommissionierer bearbeitet oder aber auf verschiedene Picker verteilt werden, die die einzelnen Bestandteile zusammentragen. Die Wahl der Methode und Verfahren ist abhängig von der Effizienz und den damit entstehenden Kosten.

Gut gemessen ist halb gewonnen -Konfektionierung:

Viele Waren werden in Größe und Zahl oder nach weiteren Kriterien an die Bestellung angepasst . Diesen Vorgang bezeichnet man als Konfektionieren. Eine Konfektionierung ist beispielsweise erforderlich, wenn Zuschnitte von Rohmaterial angefordert werden. Aber auch bei Kleinteilen, bei elektronischem Zubehör, bei Deko-Materialien, Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten ist das Konfektionieren vor dem Verschicken üblich.

Der Konfektionär kümmert sich in erster Linie um das Zählen, Messen, Wiegen oder Abfüllen bestellter Waren. Doch erschöpft sich das Konfektionieren nicht darin. Auch das Etikettieren, die Auswahl geeigneter Verpacken, das Umfüllen und Zusammenstellen und schließlich die Freigabe für die Auslieferung bzw. die Übernahme der Logistik sind typische Aufgaben, die beim Konfektionieren anfallen.

Sortiment erweitern, Risiken verringern:
Dropshipping

Beim Dropshipping, auch als Streckenverkauf bekannt, tritt ein Onlineshop als Zwischenhändler auf. Der Händler hält selbst keine Waren vorrätig oder ergänzt ein vorhandenes Sortiment um Angebote, die nicht von ihm selbst vertrieben werden. Geht eine Bestellung ein, leitet der Shopbetreiber diese an den Hersteller oder an einen Großhändler weiter, der den Direktversand an den Kunden vornimmt. Die Bezahlung durch den Kunden erfolgt über den Onlineshop, bei dem die Ware bestellt wurde; dessen Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen Einkaufspreis plus Versandkostenpauschale und Verkaufspreis.

Dropshipping hat den Vorteil, dass dem Onlineshop keine Kosten für Lagerhaltung und Personal entstehen. Ein Nachteil liegt darin, dass der Händler selbst keinen Einfluss auf Versanddauer und -Art hat. Auch muss er Retouren aus eigener Kasse finanzieren. Das System kann daher nur mit ausgewählten und besonders zuverlässigen Geschäftspartner funktionieren.

Warenverteilung und Warentransport organisieren:
Distribution

Der Begriff Distribution (Verteilung) bezeichnet im E-Commerce sowohl die Vertriebskanäle als auch die Transportwege, über die eine Ware zum Kunden geliefert wird. Die Waren-Distribution erfolgt zwischen Hersteller und Handel sowie zwischen Handel und Endkunden.

Als Vertriebswege oder Distributionskanäle kommt beispielsweise der Verkauf in Ladengeschäften oder Fabrikhallen, auf Märkten oder Messen, in der Gastronomie, in Onlineshops oder über Call-Center infrage.
Einige Hersteller vertreiben ihre Waren nur an ausgewählte Distributoren, Franchisenehmer oder an Unternehmen, die bestimmte Qualitätsmerkmale erfüllen. Manche bieten zusätzlich den Direktvertrieb an, also den Verkauf ohne Zwischenhändler „ab Werk“. Andere nutzen mehrere Distributionskanäle.

Neben der Wahl der Distributionskanäle, die für ein Produkt geeignet sind, ist zudem die Wahl von Verpackung und Versandart eine wesentliche Aufgabe der Distribution. Dabei spielen Versandgebühren, Päckchen und Preise sowie Warensendungen eine erhebliche Rolle.

Versandkosten

Versandkosten machen einen erheblichen Teil der Ausgaben im E-Commerce aus und müssen daher sorgfältig kalkuliert werden. Zu den anfallenden Kosten gehören nämlich nicht allein die Gebühren für Porto und Verpackung einer Ware. Auch

  • das Vorbereiten für den Versand,
  • das Verpacken und Aufgeben,
  • die Gebühren für eine Versandversicherung die Rückläufe und Neuzuordnungen müssen in die Kalkulation eingehen. Ein gut florierender Onlineshop wird hierfür in der Regel Personal einstellen oder aber die Versandabteilung outsourcen, sodass diese Kosten ebenfalls zu berücksichtigen sind. Bei der Berechnung von Versandkosten ist außerdem darauf zu achten, ob Umsatzsteuer in Rechnung gestellt wird.

Bei Päckchen Preise vergleichen
Werden für Päckchen Preise angegeben, erfolgt deren Berechnung abhängig von den Konditionen der Transportunternehmen oder Paketdienste. Mögliche Varianten sind eine Berechnung nach

• Umfang (Gurtlänge),
•Gewicht und Umfang ;
• Umfang bis zu einem festgelegten Maximalgewicht.

Außerdem wirken sich weitere Faktoren auf die Preise aus, beispielsweise

• versicherter oder unversicherter Versand,
• Versand ins Ausland oder Inselversand,
• Expressversand,
• gewünschte Abholung durch den Paketdienst.

Viele Paketdienstleister bieten für Geschäftskunden Sondertarife an.

Besonderheiten beim Warenversand beachten

Der Begriff Warenversand bezeichnet zum einen alle Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Versand-Vorbereitung, mit dem Verpacken und Transportieren stehen. Zum anderen wird damit eine besonders günstige Versandart beschrieben, die zu nutzen sich immer dann anbietet, wenn Waren von geringem Wert, die eine bestimmte Größe und ein festgelegtes Gewicht nicht überschreiten, verschickt werden. Da Warensendungen nicht versichert sind, empfiehlt es sich, großes Augenmerk auf eine einwandfreie und sichere Verpackung zu legen.

Außerdem gelten folgende Sonderregelungen für preisgünstige Warensendungen, die der Postbote übergibt. Zum einen darf die Post es zu Prüfzwecken öffnen. In der Regel werden sie daher an einer Seite mit Musterbeutelklammern verschlossen. Zum anderen dürfen Warensendungen keine persönlichen Notizen enthalten, allenfalls eine Rechnung (ohne persönliche Anrede), eine Gebrauchsanweisung oder nicht personalisierte Werbeprospekte sind erlaubt. Die Laufzeit kann bei Warensendungen höher sein als bei Paketen oder Briefen, da diese nachrangig behandelt werden.

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Dropshipping – Eine Alternative im E-Commerce?

Dropshipping wächst, und bietet viele Chancen und Möglichkeiten.

Das Internet hat an vielen Stellen sehr viel verändert. Heute ist es relativ einfach sich mit einer Handelsplattform selbstständig zu machen. Über eine solche Plattform werden zum Beispiel Möbel, Hüllen für Handys, Küchenartikel, Werkzeuge und vieles mehr verkauft. Täglich gibt es neue Angebote, Versender und Online-Shops. Bei so vielen Angeboten könnte man meinen, dass es landauf und landab eine riesige Lagerhalle nach der anderen geben müsste. Doch dem ist nicht so, auch wenn in und um vielen Ballungsgebieten herum Güterverkehrszentren entstehen und stetig wachsen. Was hat es mit diesen Logistikzentren auf sich, und welches Handelsmodell,wie beispielsweise Dropshipping, ist bei uns seit Jahren auf dem Vormarsch?

Mehr und mehr Gründer, Online-Händler und zukünftige Internetunternehmer suchen nach Möglichkeiten, um sich vom konventionellen Handel zu emanzipieren und neue Wege zu gehen. Doch will man etwas online verkaufen, dann braucht man auch Lagerplatz – und Lagerplatz kostet Geld. Deshalb etabliert sich seit einigen Jahren das Handelsmodell Dropshipping. Doch diese Methode ist nicht neu, sondern kommt aus dem Bereich der Logistik. Dort wird dieses Geschäftsmodell schon lange angeboten, und als Streckengeschäft bezeichnet. Hierbei werden Waren bei einem Großhändler gelagert. Geht eine Bestellung ein, dann wird die Ware direkt vom Großhändler zum Kunden geliefert. Diese Form der verteilten Lieferungen gibt es schon lange, zum Beispiel für Massenwaren, Möbel, Lebensmittel oder Baumaterialien. Gerade schwere oder sperrige Güter können so landesweit einfach verkauft und ausgeliefert werden.

Durch die zunehmende Digitalisierung wächst die Verbreitung des Dropshippings mehr und mehr. Praktisch in allen Ecken der unterschiedlichsten Handelsbereiche finden wir das Prinzip. Die Liste der gehandelten und verschickten Waren reicht von A wie Angelzubehör bis Z für Waren aus dem Zoohandel für den Haus- und Kleintierbedarf.

Warum ist das Prinzip Dropshipping so attraktiv für den Onlinehandel?

Das Prinzip Dropshipping hat durch den zunehmenden Onlinehandel mehr an Bedeutung gewonnen. Für viele Gründer, die auf Handel und Versand von Gütern setzen wollen, ist dieses Prinzip nahezu ideal. Der Wirtschaftsprofessor Günter Faltin hat in seinem Buch „Kopf schlägt Kapital“ das Prinzip der flachen Hierarchien, des Outsourcings und des Distanzhandels auf eine einfache Formel gebracht. Finde eine Lösung, die mindestens doppelt so gut ist, wie bestehende Lösungen und im Gegenzug nur die Hälfte des üblichen Preises kosten. Zu diesem Prinzip gehört es unter anderem auch, Lieferketten flach und so direkt wie möglich zu gestalten. Ziel hierbei ist es, die eigenen Lagerkapazitäten auf ein Minimum zu begrenzen – oder ganz darauf zu verzichten, und Waren möglichst direkt und schnell zu verkaufen.

Um dieses Prinzip selbst zu erforschen und zu testen hat Günter Faltin Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre die Teekampagne ins Leben gerufen. Hier wird der sehr beliebte Darjeeling-Tee am Ursprungsort in 1 A-Qualität eingekauft, nach Deutschland verschifft, in 1-Kilo-Pakete verpackt und direkt an Kunden ausgeliefert, die schon bestellt haben. Letztlich wird hier die Ware an einen Großhändler geliefert. Dieser hat sich dann um das Umpacken und Versenden an den Endkunden gekümmert. Im Büro der Teekampagne musste man nur noch die Schecks einreichen und das Geld zählen. Das gesamte Geschäft lief über Anzeigen und klassische Werbung, Bestellungen wurden angenommen, die Ware beschafft und dann wiederum direkt an Kunden ausgeliefert. Damals war das für Waren des täglichen Lebens etwas vollkommen Neues, heute ist es im digitalen Handel alltäglich.

Ein anderes Beispiel aus der heutigen Zeit ist der Hersteller von Hüllen für Smartphones und Tablets KAVAJ. Dieses Unternehmen ist praktisch ein rein virtuelles Unternehmen, denn die Angestellten sitzen deutschlandweit verteilt, die Lieferungen kommen aus Asien und Amazon liefert zumeist direkt aus. Zwei Beispiele, die konsequent auf das Dropshipping-Prinzip setzen, und der zunehmende Onlinehandel treibt dieses Prinzip weiter an.

Das Dropshipping-Prinzip als Handelsmodell mit Wachstumspotenzial

Eines ist dabei sonnenklar. Das Dropshipping-Prinzip funktioniert nur deshalb so gut, weil der Onlinehandel stetig wächst und kontinuierlich an Bedeutung gewinnt. Kern dieses Handelsmodell ist es, dass der Kunde eben nicht in ein Geschäft geht, dort die Ware kauft und dann mit nach Hause nimmt. Vielmehr besuchen Kunden eine Website bzw. einen Onlineshop, schauen sich um, packen die gewünschten Waren in einen virtuellen Einkaufskorb, gehen zur Kasse und schließen die Bestellung ab. Die bestellten Waren kommen dann per Post bzw. Lieferdienst. Woher die einzelnen Waren kommen, wo der Firmensitz ist und das Nichtvorhandensein von realen Geschäftsräumen ist somit irrelevant.

Der Distanzhandel hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland erstmalig mehr als 40 Milliarden Euro im Onlinehandel umgesetzt. Für Händler und Zulieferer (Suppliers) bedeutet das, dass das Dropshipping-Prinzip als Handelsmodell Zukunft hat. Hier sprechen die Suchanfragen bei Google eine deutliche Sprache. 2006 tauchten bei Google in deutschen Suchanfragen der Begriff zum ersten Mal auf. Seitdem haben die Suchanfragen, natürlich mit kleinen Schwankungen, zugenommen. Im Januar 2017 wurde ein Allzeithoch erreicht.

Betrachtet man bei den Trendergebnissen eine regionale Verteilung, dann zeigen die Zahlen, dass Hamburg, Sachsen, Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen weit vorne liegen. Bringt man diese Zahlen mit dem KFW-Gründungsmonitor zusammen, dann erkennt man hier, dass in diesen Regionen viele Gründungen zu finden sind. Gerade Berlin und Hamburg liegen bei den Gründungen vor Hessen und Bremen. Danach folgen Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen.

Welche Vorteile sprechen für das Dropshipping-Prinzip?

Für den traditionellen Handel ist dieses Prinzip eine willkommene Ergänzung, um den eigenen Handel deutschlandweit, europa- oder sogar weltweit auszudehnen.Doch welche Vorteile bietet das Dropshipping-Prinzip, wenn man nicht auf ein eigenes Angebot setzt, sondern, gewissermaßen über Bande spielt, und ein bestehendes Verkaufssortiment unter eigener Flagge präsentiert und verkauft?

Die Schritte des Dropshippings

1. Will man sich selbständig machen und als Dropshipper ein eigenes Unternehmen gründen, dann braucht man hier sehr viel weniger Startkapital, als bei einem üblichen Business oder im klassischen Online-Handel, denn man verkauft selbst keine eigenen Waren und hat kein eigenes Verkaufssortiment, das vorfinanziert werden muss.

2. Außerdem gibt es kein Warenrisiko. Handelt man hingegen komplett selbstständig, dann kann es passieren, dass man auf einem gewissen Warenbestand sitzenbleibt. Oder diese Waren kann man nur mit einem deutlichen Abschlag verkaufen . Als Dropshipper braucht man das entsprechende Produkt nur aus seinem Portofolie zu entfernen … fertig, das war es dann auch schon.

3. Der dritte Vorteil ist, wie schon zuvor beschrieben, dass man kein eigenes Lager braucht. Logistik und Versand lagert man ebenfalls aus. Mit anderen Worten, als Dropshipper konzentriert man sich einzig und alleine auf den Kunden, die Promotion, um den Shop bekanntzumachen und um das Verkaufen.

Natürlich darf man an dieser Stelle nicht vergessen, dass es sich am Ende noch immer um ein Business handelt, um das man sich kümmern muss. Auch wenn in Bezug auf Produktion, Beschaffung und Logistik viele Details von alleine laufen, bzw.  entsprechende Profis übernehmen, lernt man, alle Elemente richtig zu kombinieren, so dass am Ende alles passt.

Warum ist Dropshipping nun so relevant?

Dropshipping ist sehr viel mehr, als einfach nur ein Trend. Vielmehr handelt es sich, wie schon im ersten Teil und in den Beispielen beschrieben, um eine konsequente Erweiterung und Ergänzung bestehender Handels-, Produktions- und Logistikprinzipien. Mehr noch, heute ist es einfacher denn je, sich mit wenig Kapital im Handelsbereich selbstständig zu machen. Es ist heute leicht, um nebenberuflich, vielleicht sogar von zu Hause aus, in die Selbstständigkeit zu starten. Man braucht eine gute Idee, um entweder die eigenen Produkte zu verkaufen (siehe Beispiele Teekampagne oder KAVAJ). Oder man profitiert von einem bestehenden Großhandels- und Logistikpartner, und setzt nur seinen eigenen Online-Shop auf. Das bedeutet aber auch, dass man die Tätigkeit als Unternehmer wahrnehmen muss. Man arbeitet viel AM eigenen Unternehmen , und weniger IM eigenen Unternehmen. Das IM Unternehmen arbeiten übernehmen, zumindest teilweise, die entsprechenden Dropshipping-Partner.

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Fulfillment in der Logistik – Kommissionieren gehört dazu

Immer mehr deutsche Bürger kaufen im Internet ein. Der Anteil der Onlinekäufe am Volumen des gesamten Einzelhandels betrug im Jahr 2016 mehr als 12 Prozent (Quelle. Statista.com Your text to link…). Auch im B2B-Bereich wachsen die Umsätze, die im Internet generiert werden. Handelsunternehmen – egal, ob sie traditionell direkt mit dem Käufer im Ladengeschäft interagieren oder ihre Ware im Internet präsentieren, sind Profis in der Kundenakquise, im Marketing und im Vertrieb. Das Zusammenstellen von Lieferungen, das Verpacken und der Versand gehört in der Regel nicht zu ihren Kernkompetenzen. Erfolgreiche Onlinehändler übergeben diese Aufgaben daher an einen externen Partner – je nach ihren Ansprüchen. Fulfillment gewinnt im schnellen Geschäft des Internethandels immer mehr an Bedeutung, effizientes kommissionieren der Pakete gehört dazu.

Unterschiedliche Anforderungen an den Dienstleister

Spezialisierte Logistikunternehmen bewiesen sich in den letzten Jahren als hervorragend geeignete Dienstleister für den Versandhandel, schließlich kennen sie sich mit Warenlagerung, Kommissionierung und Versand bestens aus. Ihre Erfahrungen mit Just-in-Time-Lieferungen sowie der Zusammenstellung von Artikeln stammen aus der Zusammenarbeit mit Industriekonzernen und Großhandelsketten mit hohen Anforderungen an Effizienz und Zuverlässigkeit. Doch der Onlinehandel stellt spezielle Aufgaben an die Logistiker:

  1. Die Lieferungen der Onlinehändler an ihre Kunden sind in der Regel bedeutend kleiner als an Großkunden. Damit sinkt die Zahl der Artikel je Package, die Menge der Aufträge steigt.
  2. Für die Kommissionierung – also die Zusammenstellung einzelner Artikel zu einer Lieferungen nutzen gewerbliche Kunden oft standardisierte Picklisten, da die Zubehörteile für bestimmte Produkte immer gleich sind. Im sehr individuellen Versandhandel ist ein sehr flexibles Kommissionieren gefragt. Schließlich ist die Onlinebestellung des Käufers Grundlage für die Auslieferung.
  3. Eine ansprechende Präsentation der Artikel gehört zum guten Ton im Einzelhandel. So gewinnt im Internetgeschäft auch das Konfektionieren an Bedeutung, mit der sich Produkte veredeln lassen. Verkaufsfördernd werden zu bestimmten Themen Bundles zusammenstellt, zum Beispiel als Sonderangebot oder Geschenkaktion. Viele Händler lassen Sets machen zum Weihnachtsfest, zum Valentinstag oder auch zu Events wie der Fußball-Weltmeisterschaft.

In den letzten Jahren geht der Trend im E-Commerce zum Fulfillment. Das bedeutet, dass der dienstleistende Logistiker die gesamte Kette der Auftragsabwicklung übernimmt. Er lagert die Produkte, bietet das Konfektionieren von Bundles an, übernimmt die Kommissionierung der Pakete und deren Versand. Auch die Überwachung der Bezahlung sowie die Bearbeitung von Rücksendungen können zu seinen Aufgaben zählen. Fulfillment umfasst außerdem die Betreuung des Warenwirtschaftssystems sowie die Pflege des Online-Shops.

Kommissionieren und Versenden durch einen Dienstleister bringt viele Vorteile

Mit der Auslagerung der genannten Prozesse kann sich der Händler im Internetgeschäft darauf konzentrieren, was er am besten kann: Kunden werben und Waren oder Dienstleistungen verkaufen. Kreativität, Menschenkenntnis und Überzeugungskraft zeichnen gute Verkäufer aus – mit ihrem Engagement und ihren Ideen sorgen sie für Umsatz. Damit sie sich darauf konzentrieren können, übernimmt der Dienstleister den administrativen Teil des Geschäfts. Dafür gibt es gute Gründe:

  • Der Onlinehändler behält seine schlanke Struktur. Lager- und Personalkosten entfallen, um Verpackungsmaterial muss er sich nicht kümmern. Die je nach Vertrag anfallenden Ausgaben für den Dienstleister sind planbar und orientieren sich am Umsatz.
  • Computergestützte Auftragsabwicklung und Automatisierungen in der Logistik gewähren ein effizientes Kommissionieren, Etikettieren und Versenden. Das sichert kürzeste Lieferzeiten und minimiert die Anzahl von fehlerhaften Sendungen.
  • Logistiker verfügen über ausgefeilte Warenwirtschaftssysteme, die stets für einen ausreichenden Lagerbestand, für korrekte Inventurwerte und pünktliche Lieferungen sorgen.
  • Die in der Branche bereits übliche Sendungsverfolgung und das mögliche Tracking des Pakets wird Teil des eigenen Kundenservices.

Onlinehandler, gerade wenn sie ihr Geschäft beginnen, sollten ihren Auftrag an den Logistiker exakt auf ihren Bedarf abstimmen.Kurz nach dem Start möchten die meisten Existenzgründer so viel wie möglich selbst erledigen. Doch insbesondere die administrativen Aufgaben kosten viel Zeit und Nerven. Es lohnt sich, frühzeitig über ein Outsourcing dieser Tätigkeiten nachzudenken.