Hilfe, mein Amazon Händlerkonto ist gesperrt! Was tun?

Die Sperrung des Amazon Händlerkontos kommt in einigen Fällen überraschend und ist eine Katastrophe – insbesondere, wenn Prime Day oder das Weihnachtsgeschäft bevorstehen. Aber darf Amazon überhaupt einfach so Händlerkonten sperren? Was sind die häufigsten Gründe für eine Sperrung des Amazon Händlerkontos? Was kann ich als Amazon Händler dagegen unternehmen?

So läuft eine Deaktivierung des Amazon Händlerkontos ab

Wenn Amazon dein Händlerkonto erst einmal sperren möchte, geht das sehr schnell: Mit einer vom System versandten E-Mail wirst du über die Sperrung deines Händlerkontos auf Amazon informiert. Danach kannst du weder auf dein Guthaben zugreifen noch dich in dein Konto einloggen. Sämtliche deiner Angebote verschwinden augenblicklich von Amazon Marketplace. Uff. 

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Darf Amazon denn einfach so mein Händlerkonto sperren?

Nein, streng genommen darf Amazon dein Händlerkonto nicht ohne Begründung sperren. Das ist zumindest das Ergebnis diverser Gerichtsverhandlungen in Deutschland. Rechtlich gesehen ist Amazon in der Pflicht, Händlern einen validen Grund für die Sperrung des Kontos zu nennen. Ansonsten hat der Händler Anspruch auf Unterlassung der Konto- und Guthabenssperre. 

Sperrung des Amazon Händlerkontos: Der Rechtsweg ist die ultima ratio

Soweit die Theorie. Aber wie du dir sicher denken kannst, ist es in der Praxis komplexer. Nach wie vor sperrt Amazon Händlerkonten und prüft erst hinterher, ob die Deaktivierung überhaupt zulässig war. Und einige Händler erfahren erst im Nachhinein oder gar nicht, was sie sich zu Schulden haben kommen lassen. Selbst wenn ein Händler Anspruch auf Unterlassung hat und sich einen Anwalt nimmt, ist der Rechtsweg langwierig. Bis eine Einigung in Sicht ist, sind bereits erhebliche wirtschaftliche Schäden entstanden. Besser ist es also, wenn es gar nicht erst so weit kommt.

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Was du als Händler bei einer Sperrung deines Amazon Kontos tun kannst

Liegen valide Gründe für eine Sperrung deines Amazon Händlerkontos vor, sollte Amazon dir einen Maßnahmenplan vorlegen. Der Maßnahmenplan bietet dir die Chance, das Fehlverhalten, das zur Sperrung geführt hat, zu beheben. Deswegen sollte der Maßnahmenplan deinen Fehler genau benennen. Es ist dann deine Aufgabe als Händler, dich einsichtig zu zeigen und deine Motive nachvollziehbar zu schildern. Außerdem solltest du Amazon ein Konzept vorlegen, wie du das gleiche Fehlverhalten in der Zukunft vermeiden wirst. Der Maßnahmenplan muss kurz, sachlich und zukunftsorientiert sein. Rechtfertigungen und Vorwürfe sind fehl am Platz – es geht ja darum, Amazon davon zu überzeugen, die Sperre gegen dich wieder aufzuheben!

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Präventiv vorgehen ist besser: Wie du dich gegen eine Sperrung deines Händlerkontos am besten schützen kannst

Warum sperrt Amazon Händlerkonten?

 

Eines steht fest: Die Sperrung des Amazon Händlerkontos bedeutet einen Berg Arbeit für dich. Mit dem richtigen Verhalten kannst du einer Sperrung deines Amazon Händlerkontos aber gut vorbeugen. Diesbezüglich solltest du eines verstehen: Zwar ist die Art und Weise, wie Amazon Händlerkonten sperrt, oft nicht fair. Aber die Sperrungen an sich sind kein purer Sadismus. Vielmehr sichert Amazon sich ab: Wenn ein Händler rechtlich fragwürdige Dinge tut, ist Amazon so lange haftbar, wie die Plattform nichts dagegen unternimmt. Außerdem hat Amazon schon immer die Kundenzufriedenheit an oberste Stelle gesetzt. Die Sperrung von Händlerkonten ist da keine Ausnahme. Wenn Händler schlecht performen, verfälschte Ware verkaufen oder Kunden mit unechten Bewertungen täuschen, sinkt das Vertrauen der Kunden in Amazon. Daher wird vergleichbares Verhalten von Online Händlern so streng sanktioniert. 

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Tipps für ein lupenreines Amazon Händlerkonto:

  1. Lass die Finger von falschen Rezensionen: Rezensionen sind für die Buy Box und für den Käufer selbst sehr wichtig. Manche Händler kommen daher in Versuchung zu schummeln. Aber wenn du Rezensionen kaufst oder Bekannte und Kunden unter Druck setzt, welche zu schreiben, wird dir das auf die Füße fallen. Erwischt Amazon dich dabei, darf die Plattform dein Amazon Händlerkonto mit sofortiger Wirkung sperren und du kannst wenig dagegen ausrichten. 
  1. Behalte die Performance im Blick: Die optimale Lieferung ist für die Kundenzufriedenheit enorm wichtig. Wenn deine Stornorate vor Auftragsabwicklung 2,5% überschreitet, 4% deiner Lieferungen pro Monat unpünktlich waren oder 1% deiner Lieferungen in den letzten zwei Monaten beschädigt den Kunden erreichten, droht dir eine Sperre. Daher solltest du unbedingt Lagerung & Logistik optimieren oder einen Fulfillment Dienstleister damit beauftragen.
  1. Vernachlässige nicht den Kundensupport: Die Amazon Verkäuferrichtlinien schreiben vor, Anfragen deiner Kunden innerhalb von 24 h zu beantworten, was auch an Wochenenden und Feiertagen gilt. Um eine Sperrung deines Amazon Händlerkontos zu vermeiden, solltest du dich daranhalten. 
  1. Pflege deine Produktdaten: Schlecht gepflegte Produktseiten(Amazon) schaden nicht nur deinem Umsatz, sondern können zu einer Sperrung deines Amazon Händlerkontos führen: Zum Beispiel, wenn Produktbeschreibungen schlecht übersetzt oder dreist von anderen Seiten abgeschrieben wurden und Produktbilder Urheber-, Lizenz- und Markenrechte verletzen. Am besten lässt du eigene Produktfotos und -texte anfertigen , dann bist du auf der sicheren Seite. 
  1. Rechtlich bindende Angaben müssen vollständig sein: Bestimmte Angaben sind beim Erstellen eines Amazon Händlerkontos rechtlich bindend wie die Widerrufsbelehrung, der Gewerbeschein oder das Impressum. Fehlen diese Informationen, ist Amazon nicht mehr rechtlich abgesichert und darf dein Verkäuferkonto sofort sperren. Auch du als Händler könntest abgemahnt werden. Besonders streng werden fehlerhafte Angaben geahndet, wenn du ins Ausland versendest.

Je besser du als Online Händler performst, desto geringer ist das Risiko für eine Sperrung deines Händlerkontos. Easyfulfillment unterstützt dich dabei. 


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