Influencer Marketing im E-Commerce

Influencer Marketing: Einfluss auf das Kaufverhalten

War Influencer Marketing vor ein paar Jahren noch ein Geheimtipp, wird es inzwischen jeder kennen: Influencer, also Personen mit großer Reichweite auf Social Media, schaffen für Unternehmen bezahlten Content, um ein Produkt zu bewerben. Nur ist Influencer Marketing von einer klassischen Werbeanzeige weit entfernt. Content Creators achten darauf, individuellen Content mit einer persönlichen Note zu schaffen, womit die Zielgruppe viel direkter angesprochen wird. Die Follower empfinden den gesponserten Content dann oft nicht einmal als Werbung, sondern eher so, als würde ein Freund oder guter Bekannter ein Produkt empfehlen. 

Quelle: Statista; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1255608/umfrage/geplante-budgetentwicklung-fuer-das-influencer-marketing-in-deutschland/

Influencer Marketing: Die wichtigsten Plattformen

Instagram

Die Zeiten, in denen Werbung auf Instagram ein Geheimtipp war und Influencer noch zum Selbstkostenpreis Kooperationen machten, sind vorbei. Das ändert aber nichts daran, dass Instagram nach wie vor der Klassiker im Influencer Marketing ist. Das hat verschiedenen Gründe. Zum einen ist Instagrams Zielgruppe zwar nicht so jung wie die Zielgruppe von TikTok, aber dennoch sind viele User zwischen 16 und 35. Das ist für E-Commerce Unternehmen natürlich interessant, da die meisten Online Shopper eher jung sind. Zum anderen ist Instagram als Plattform sehr visuell und vielseitig. Sowohl Fotos als auch Reels – Kurzvideos, die TikToks sehr ähneln – kommen gut an. Werbung auf Instagram funktioniert entweder durch gesponserte Posts oder mit Rabattcodes. 

Youtube

YouTube nimmt unter den Social Media Plattformen eine Sonderrolle ein. Wer an Creators mit besonders starker Reichweite interessiert ist, sollte es zum Beispiel lieber mit Instagram versuchen. Trotzdem ist YouTube als Werbeplattform nach wie vor attraktiv, da man dort Produkte im Videoformat ausführlich testen und vorführen kann – was gerade für Produkte aus dem Bereich Fitness und Lifestyle interessant sein dürfte. 

TikTok

Das Besondere an TikTok [TikTok]: seine außergewöhnlich junge Zielgruppe. 41% der TikTok User sind zwischen 16 und 24 Jahre alt, 66% der User sind unter 30. Wer E-Commerce im Bereich Fashion, Beauty und Lifestyle macht und sich auf eine junge Zielgruppe konzentriert, kommt an TikTok also nicht vorbei. Werbung auf TikTok ist aber ganz anders aufgemacht als zum Beispiel Werbung auf Instagram. Auf Instagram spielt Perfektion eine sehr große Rolle, während TikTok User lieber nahbaren Content anschauen. TikToks sollten möglichst natürlich und kreativ sein. Wenn es eines gibt, was TikTok User nicht mögen, dann ist es klassische Werbung. 

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Micro Influencer Marketing – Der Trend einfach erklärt

Influencer mit beeindruckenden Followerzahlen können natürlich eine ganze Menge für das Image Ihrer Marke tun – aber dieser Content ist teuer. Gerade wenn Ihr E-Commerce Business noch am Wachsen ist, kann das schnell das Budget sprengen. Deswegen setzen immer mehr Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit sogenannten:

Micro Influencern

Unter Micro Influencern versteht man Content Creators mit „nur“ 5000 bis 25000 Followern. Aber abgesehen vom finanziellen Aspekt sprechen noch andere Gründe für das Micro Influencer Marketing: Einige Micro Influencer haben eine sehr engagierte Community. Deswegen gibt es auch größere Unternehmen, die gerne mit Micro Influencern zusammenarbeiten, obwohl das Budget auf jeden Fall für eine groß angelegte Influencer Kampagne ausreichen würde. Ein gutes Beispiel ist Armed Angels: Das nachhaltige Modelabel aus Köln ist dafür bekannt, Fair Fashion aus einer „Hippie-Ecke“ herausgeholt zu haben und klimaneutrale Streetwear zu produzieren. Die Marke ist ziemlich erfolgreich – so erfolgreich, das Oscar-Gewinnerin Natalie Portmann sie gut findet – und arbeitet regelmäßig mit Micro Influencern zusammen. Die ausgewählten Content Creators haben dann eine kleine, aber engagierte Zielgruppe, mit der sie das gemeinsame Interesse für soziale Themen, z.B. Klimagerechtigkeit teilen. Match made in heaven!

So funktioniert’s

Besonders effizientes Influencer Marketing: Co-Creations

Co-Creation bedeutet, dass ein Influencer zusammen mit einer Marke ein bestimmtes Produkt oder eine ganze Produktlinie kreiert. Das hat viele Vorteile: Zum einen können Content Creators sich mit ihren eigenen Ideen einbringen, anstatt nur Testimonial oder Botschafter einer Marke zu sein. Zum anderen kann dann eine Marke innerhalb der Zielgruppe Einiges an Popularität gewinnen. Wir haben ein paar Beispiele von authentischen Co-Creations herausgesucht:  


  1. Kisu & Makeup Revolution

Die deutsche Instagrammerin Kisu produziert hauptsächlich Lifestyle Content über Beauty, Fashion und ihre Familie. Ihre Followerinnen freuen sich über Outfitposts oder über Content zur täglichen Beautyroutine. In Kooperation mit Makeup Revolution schuf die Influencerin eine Lidschattenpalette, die sich ziemlich gut verkaufte.


  1. Vonkopfbisfuss & Junique Art Shop

Die Instagrammerin vonkopfbisfuss schafft es, ihr Publikum abzuholen mit einem sehr ästhetischen, minimalistischen Feed, aber auch mit Content über Mindfullness und mentale Gesundheit. Außerdem hat sie selbst innerhalb ihrer Community den Running Gag etabliert, so verrückt nach Interior zu sein, dass sie alle paar Monate ihre Wohnung neu streicht und dekoriert. Ihre Zusammenarbeit mit dem Online Shop für Kunsthandwerk und Interior, Junique, passte daher gut ins Bild: Die Influencerin entwarf eine Posterkollektion mit Mindfullness-Zitaten in ihrem für sie typisch minimalistischen Stil. Junique Art Shop ist dafür bekannt, Kunst und Design auch für ein kleines Budget möglich zu machen und einem Zuhause die persönliche Note zu geben – daher wirkte die Co-Creation authentisch und kam gut an.


  1. Kevin Hart & Nike

Nun ein etwas prominenteres Beispiel – Kevin Hart kennen wir alle hauptsächlich als Schauspieler und Comedian. Aber wenn er nicht versucht, Menschen zum Lachen zu bringen, ist Kevin Hart ziemlich begeistert von Fitness. Auf Social Media teilt er seine Vorliebe für Cross Training und motiviert er seine Fans zu mehr Fitness mit der #MoveWithHart-Aktion. Nike wurde darauf aufmerksam. So entstand der „Hustle Hart“-Schuh: Ein Modell, das besonders für Cross Training geeignet und außerdem mit 23 inspirierenden Zitaten Harts über Fitness und Motivation versehen ist. 

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Wie finde ich den richtigen Influencer? Tipps für die Recherche

„Wie viele Follower?“, fragen wir meistens zuerst, sobald von einem Influencer die Rede ist. Das ist verständlich, aber gerade auf Instagram lässt man sich von einer Followerzahl nur zu leicht in die Irre führen. Woran das liegt? Das Problem mit der Followerzahl ist, dass sie relativ wenig über Interaktion und Conversion Rates aussagt. Viele Follower konsumieren Content nur passiv und interagieren nicht damit – was für Influencer Marketing nicht optimal ist. 

Wenn Sie ermitteln wollen, wie die aktive Zielgruppe eines Content Creators tatsächlich aufgestellt ist, braucht es doch etwas mehr Recherche. Wir empfehlen Ihnen: 

  1. Einen Blick in die Insights:

    Insights ist ein Statistiktool von Instagram Business, mit dem man Kennzahlen und Fakten prüfen kann. Zum Beispiel wie alt die Zielgruppe ist, welches Geschlecht sie hat und mit welchen Posts in den letzten Wochen am meisten interagiert wurde. 


  2. Tool Marketing Cloud von Influencer DB:

    Das Statistiktool hilft Ihnen dabei, den richtigen Content Creator zu finden, indem es wichtige Statistiken über die Zielgruppe anzeigt. Außerdem spürt es zuverlässig schwarze Schafe auf, die sich Follower gekauft haben. Das erkennt man in den Statistiken übrigens daran, dass zu viele Follower hinzukommen, um schnell wieder zu gehen, und dass die eigentliche Zielgruppe stark von der Followerzahl abweicht. 


  3. Machen Sie Ihre Hausaufgaben:

    Das ist vielleicht ein bisschen hart formuliert, aber ein Statistiktool nimmt Ihnen nicht die Aufgabe ab, sich mit dem Content eines Influencers ausführlich zu befassen. Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen verkauft Wanderschuhe, die aber auch fashionable sind. Deswegen suchen Sie sich eine Instragrammerin mit einem Sportaccount und junger, trendbewusster Zielgruppe heraus. Passt doch gut zusammen, oder? Eigentlich schon – hätte die Influencerin nicht vor ein paar Wochen in einer Story davon berichtet, zurzeit wegen ihres starken Heuschnupfens lieber Indoor Work Outs zu machen. Nicht besonders glaubwürdig, oder?

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