SKU Management. Ein Guide von easyfulfillment

SKU: Bedeutung in der Logistik 

SKU ist die Abkürzung für „Stock Keeping Unit“. Die Aufgabe der SKU ist es, die kleinste Verkaufseinheit im Warenlager, nämlich das Produkt, klar zu identifizieren. So werden interne logistische Prozesse automatisiert. Dabei legt der Hersteller, bzw. der Händler die SKU Nummer selbst fest.

3,5M+

Artikelbewegungen pro Jahr

1,2M+

Artikel lagernd

94,8%

der Pakete werden am nächsten Werktag zugestellt

ca. 3.940 m²

Lagerfläche

SKU erstellen: Das gibt es zu beachten

Eine SKU besteht aus Buchstaben und Zahlen. Meistens kennzeichnet sie auffällige Merkmale des Produkts wie zum Beispiel Größe und Farbe. Es ist auch möglich, diesen Code mithilfe eines SKU Generators automatisch zu erstellen. Ein Warehouse Management System [Warehouse Management] nutzt SKU Codes, um das Lager effizient zu verwalten. Ein Händler kann so jederzeit den verfügbaren Bestand prüfen und SKU Artikelnummern entlang der Lieferkette zurückverfolgen. 

SKU Beispiel

Wie bereits erwähnt, setzt sich die SKU aus den Attributen des Produkts wie Größe, Farbe oder Ausfertigung zusammen. Jede Kombination führt zu einem anderen Code. Nehmen wir an, ein Interior Online Shop führt eine Tischlampe Modell „Amalia“. Das Modell ist ein Longseller, deswegen gibt es Amalia in drei verschiedenen Größen und in den Farben schwarz und weiß. Die Stock Keeping Unit für Amalia Größe 2 und in weiß könnte dann lauten: AMA-2-WE. Aber wenn jemand die Tischlampe lieber Größe 1 und in schwarz kaufen möchte, ergibt diese Kombination einen veränderten SKU Code: AMA-1-SW. 

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EAN-, UPC- und SKU Code: Worin besteht der Unterschied?

Manchmal werden SKU Nummern mit EAN Nummern (European Article Number) oder UPC (Universal Product Code) verwechselt. Alle drei werden umgangssprachlich als „Barcodes“ bezeichnet. Das stiftet verständlicherweise Verwirrung. Wir klären gerne auf:  

  • SKU Nummern bestehen aus Buchstaben und Zahlen, zwischen 8 und 12 Zeichen. UPC- oder EAN Codes bestehen dagegen nur aus zwölf Ziffern.
  • SKU Nummern können vom Hersteller selbst definiert werden, während UPC- und EAN Codes nach internationalen Normen erstellt werden.
  • Stock Keeping Unit Nummern beschreiben das Produkt, während UPC- und EAN Codes Informationen zu den Herstellern und der Produktion liefern.
  • SKU Nummern sind für den internen Gebrauch, UPC- und EAN Codes für den externen Gebrauch bestimmt. 

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Wann sich eine Stock Keeping Unit Reduzierung lohnt

Stock Keeping Unit Codes sind im Warenlager sehr praktisch, um den Bestand zu prüfen, Pakete zurückzuverfolgen und die Durchlaufzeiten zu verbessern. Allerdings stehen viele Hersteller vor der Herausforderung, dass Kunden eine immer breitere Palette an sofort verfügbaren Produkten verlangen. Die vielen Stock Keeping Units bringen einen hohen Mindestbestand im Lager mit sich, was mehr Lagerkosten und Chaos beim Order Fulfillment verursachen kann. 

1,5M Tonnen

CO2 Einsparung / Jahr

250.000+

Artikel lagernd

90%

der Pakete werden am nächsten Werktag zugestellt

ca. 3.940 m²

Lagerfläche

Rahmenplan: Die richtige Balance aus Produktvielfalt und einem straff organisierten Bestand

Die Kunst liegt also im Kompromiss. Natürlich sollten Sie Ihren Kunden einen so abwechslungsreichen Warenkatalog bieten, wie Sie können. Dennoch sollten Sie darauf achten, profitabel zu bleiben. Wir geben Ihnen dafür ein paar Tipps: 

  1. Beziehen Sie das Marketing in die Planung mit ein: Mitarbeiter Ihrer Marketingabteilung wissen, was die Kundschaft erwartet und bereit ist, zu bezahlen. Außerdem sollten Sie stets hinterfragen, ob die Bestseller aus Ihrem Bestand wirklich die beliebtesten Produkte oder vielmehr das Resultat Ihrer Marketingbemühungen sind. Schauen Sie auch auf Konkurrenzunternehmen – wie groß ist deren Produktvielfalt? Wie wird diese nach außen kommuniziert? Fragen Sie nach!
  2. Überarbeiten Sie den Produktkatalog: Nutzen Sie Price Intelligence Daten, um herauszufinden, wie profitabel die einzelnen SKU sind. Danach geht es im Bestand ums Aussortieren, ähnlich wie bei einem Frühjahrsputz. Brauchen Sie ein Produkt wirklich in allen Ausfertigungen oder lohnt es sich, an ein paar Stellen das Sortiment zu kürzen?
  3. Vorsicht vor Produktkannibalisierung! Von Produktkannibalisierung spricht man, wenn eine neue Stock Keeping Unit einer bestehenden Stock Keeping Unit den Umsatz wegnimmt. Sozusagen konkurrieren Produkte für eine höhere Vielfalt in ihrem eigenen Bestand miteinander, anstatt gegen die Produkte anderer Hersteller.Manchmal ist ein gewisses Maß an Produktkannibalisierung sinnvoll. Ein gutes SKU Beispiel ist Coca-Cola: Es gibt nicht nur die normale Cola, sondern auch Cola Zero, Cola Light, Cherry Cola und Vanille Cola, wodurch mehr Verbraucher angesprochen werden. Sie sollten jedoch prüfen, ob Ihr Unternehmen sich diese Strategie leisten kann. Wenn nicht, müssen Sie sich von der einen oder anderen Produktlinie trennen.

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